Druckschrift 
2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
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Tourbillsn bestehet ans einer Z oder tpfündlgen Hülse, 6äußern Kiiliber lang, mit Rakctensatz voll geschlagen, und aubeiden Enden fest zugeritten und verleimt. Uni nun dieses Kunst-fcuer mir einer drehenden Bewegung aussteigen zu machen, wirdder äußere Umfang der Hülse in 4 gleiche Theile gecheiiek unddurch, der Länge nach gezogene, Linien unterschieden. Auf 2einander gegenüberstehenden Linien wird nur, ß Kaliber von demEnde, auf Zeder ein Loch bis mitten in den Satz gebohrer; indie dritte wittere, in Z Tbcile gccheilten Linie werden auf den4 Tb-ilungspunkten gleichmäßige Locher mit einem sehr scharfenHohlbohrer gebohret, so daß sie 5 Kaliber gleichförmig weit, undinwendig glatt sind. Es wird endlich ein krummer Spahn vonleichtem' Holz? mit ausgeglühctcm Drath zwischen die 4 Löchergenan in die Mitten der Hülse oben auf dieselbe aber ein Schlaggebunden, und nachdem alle 6 Brandlöcher gut angefeuert undmit Ludelfade» versehen, die Feuerleituug mit Papier Überkleider»Zündet man mm den Tourbillon, auf einem glatten Bete lie-gend, an; so geben ihm die 4 nntern Locher eine steigende Kraft,wahrend er durch die Heiden Kcitenlöcher eine drehende Bewegungerhalt, daß er mit heftigem Rauschen sich kreisend erhebet.

Trace der Batterien siehe Abstecken.

Tragekranz (collot ä biliar) ein 8 bis lc> Linien starkesTau von 2z bis zo Zoll Länge, an dem einen Ende mit einemKnebel, an dem andern aber mit einer Schleife, um jenen hin-durch stecken und so das Tau um das Rohr des Geschützes befe-stigen zu können.

Trainpferds müssen gesund, von starkem Wuchs, und mitt-lerem Alter sein, weil zu junge Pferde nicht so geschickt sind, dieim Kriege oft vorfallenden Entbehrungen und Beschwerden zu er-tragen. In Absicht ihrer Wartung und Erhaltung besonders aufMärschen sind die Instrucrions snr les soins u äonuer snxck vauo.', piin? !es con ervsr an saute snr in rnuts et ücms lecsmpes 8- ^aris 1798 und der Taschenschmiev vorzüglichnachzulesen.

Transchcekugel ist wegen ihrer mühsamen Verfertigung nichtmehr im Gebrauch, man bedient sich anstatt ihrerder H e b cspi e»g elgranaten. Ihre Verfertigung findet sich Ai tik. Gran a-

renhagel beschrieben.

Transport des Geschützes. Siehe Einschiffen und Marsch.Bei dem Pulver- Transporren ist vorzüglich die größte Vorsichtunentbehrlich um jeden unangenehmen Zufall zu verhüten. DieWagen mäßen hier stets gut geschmicret und die Pulverfässer flei-ßig nachgesehen werden: ob sie sich reiben, oder das Pulver durch-standet. Der Transport darf nie in einer Stadt oder Dorfeanhalten oder wohl gar übernachten, sondern muß allezeit auf

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