Druckschrift 
2,2 (1812) P - Z
Entstehung
Seite
129
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Scha

rk bis 2 Fuß weit, die üngefährckoffi. wägen. Sic werden aus grü-nen Reisern um 7 Pfähle geflochten. die über die angegebene Langenoch 6Zoll lange Spitzen haben. 2.) Die qrbßernSck anzkvrb? zur trap-pe volante, die 5? Fuß hoch sind, und aß Fuß im Dmckn-'ffer halten.Die 17 Pfahleweroe», wicbei dcnvorhergehenden, zZvllvon einandereingeschlagen, und die Spitzen derselben nach Beendigung des Flech-tens, abgesagt. Man bedient sich dieser Schanzkörbe, mit Faschinen ge-füllt ((Zalin!^ darei) als Blendung.!! an den Spitzen der Sappen.Z.) Die kegelförmig unten zulaufenden kleinen Schanzkorbe, dieob» g Zoll, unicn aber nur <> Zoll weit sind, und auf die Brust-webr neben einander geiezt werden, um den Kopf der ans den Lauf-graben feuernden Schützen zu decken. Sic werden über 7 Pfähle von1 Zoll dicke geflochten.

Zu dieser Arbeit, werden die Leute in Banden von 4 Mann ge»thcilct, wovon 2 Mann den Schauzkorb flechten, 2 Plann aberdie Reiser dazu aussuchen und herbei holen. Sie bekommen dazu1 Lehrbrer, oder r Absicckschnnre, Z kleine Fa'ckincndeile, oderFaschinenmesser, und 1 Handschläge!; überdieseö wird auf 4 bis 6Banden i Spaten und r Pfahleisen oder Slichlitz gegeben.

Bei dem Flechten selbst werden zuerst auf einem dazu ausge-suchten Orte die Pfahle au den durch das. Lchrdret bcstimmienPunkten eingeschlagen, und oben vcmiiltclst deö zwischen sie ge-klemmten Lehrdreres in der gehörigen Entfernung erhalten. Manflicht nun zu oberst einen Kran.s von schwachen und biegsamenAestcu, indem man das starke Ende des Astes, zwischen zweiPfahle klemmt, und es abwechselnd von der linken nach der rech-ten Hand, hinaus-nnd hereinwärts um die übrigen Pfahle schlingt.Dieser Kranz wird z bis 4 Zoll hoch gemacht, und zwischen jedemPaar Pfählen mit einer Meid' festgebunden. Einen zweiten, inder halben Höhe der Pfahle geflochtenen ähnlichen Kranz ireibr manvermittelst des Handschlägels bis auf die Erve heruncer, um in dieZwischenräume dcss.lbcn , die starken Enden der Acstle stecken zu ton-nen , w daß mau da, wo ein Ast aufhöret, den folgenden um ei-nen Pfahl rückwärts einstecket. Hat der Korb zwei Dritthcil seinerHohe erreichet, wird der obere Kranz herunter getrieben, nach völ-liger Beendigung des Flechtens aber ein dritter Kranz oben herumgeflochten. Zul.tzr grabt man die Erde um die Pfähle los, damitder Schauzkorb weggehoben werden kann, ohne das Flechtwerklocker zu machen.

Bon den gewöhnlichen z Fuß hohen Schanzkörbcn können injeder Stunde 2 fertig gemacht werden, und ein vierspänniges Fu,der Reißholz gicbt 20 Stück derselben. Die großen Schanzkvrbehingegen erfordern mehr als das Doppelte so viel Zeit und Mate-rialien.

Schanzzeug (Outils a pionniers) bestehet in Schaufeln,Rasenspaten, Erd-oder Rade-Hanen, Pickeln oder Spitzhauen,Reilen, Faschinenmcsser :c. rc»

Ho>>er GesclM.Wörterl'. III, xh. I