Rat
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Rakete aus dem Stock heraus genommen, unten zugeritten, be-schnitten und verleimt.
Um die, nicht über einen Dorn, sondern massiv geschlagenen,Rakenn zu bohren, wird zueist sür die Länge der Aehrung(mudsir) aus der geschlagenen Rakete bis Kaliber abgethei»let, und die Entfernung dieses Punktes von d.m Kopfe auf demBohrer verzeichnet. Nachdem hierauf vermittelst einer beiondernLehre von Blech und eines StifrcS die Seelenare der Rakete besnmmtworden; eichtet man die lcztcrc in den Sattel durch Keile kw .on»tal a»s ven Bohrer (s. Bohrbank) und laßt leztein umgehen,indem man die Rakete mit der rechten Hand gegen ihn hsronV, mbt,nur der linken aber sie im Sattel fest halt. Die Rakete muß wäh-rend oes Bohrens bestä dig im Kemel hin und her gedr he und nacheinigen Umgängen des Bohrc-S ganz von dem' lbcnabgvwgeu wer»ven, nm sowohl das seitwärts Geben als die E h Pung des Bah«rcrs zu verhindern; die Nakeie muß zugleich durch öfteres Aus«klopfen von den Bohrspahnen vefteir werden. Ist der Bohrer bisan das darauf befindliche chnche» eingedrungen und dadurch dieSeele (l'ume) oder Bohrung K so miret; wird die Rakett hin»weggenommen und durch ichnelles Umdrehen auf einer hinemgcscho-benen Naumnadcl uniersuckct: ob sie völlig gerade gckohrtt ist?Weil sich endlich der Zeug während dem Kohren leicht entzündet,darf nie mehr als Eine urgebohrte Rak rc vomäthig bei d-r Bohr-bank liegen, und sich durchaus kein». Manit'vn iu d Nähe b-finden»
Damtt die gebohrten Raketen in gerader R'cktm g aufsteigen,müsien >te durch ven daran gebundenen Stab im Äegeng,wicht er»halte» werden. Dicker Srab muß daher iv Absicht seiner Längeund Schwere mit der zugehörcnden Rakete im V rhältniß stehen;er erhalt eine viereckige Pyramidali che Gestalt und folglich obenL bis ^ unten aber x Kaliber der Rakete zur Stacke. Am obern,starkem Theile befindet sich eine Hohlkrhlc oder Vertiefung woreindie Rakete gelegt, und mit Feuerwerksknoten dreimal fesig bundcnwird, w daß der Schlag oben über den Stab herausgehet, und2 Zoll unter hals des Kopfes der Gleichgewichispunkt oer an denStab gebundenen Rakete fällt. Die durch die Erfahrung bestimmteLänge und Schwere der Rakctenstäbe ist uach Dresdner'Maoß:
In Spanien verfertigte man die Raketen ehedem aus starkemSchilfrohr, daS zur Verstärkung mit gecheertem Bindfaden be-wickelt ward. Der Hals ward durch Einen Kaliber hoch vorge-schlagenen Thon formlret. urch den man — wenn die Rakete
H»«cr Tesebitb?Li»ette».;l. F
Kaliber der Raketen Länge
8 Lvth h Fuß z Zoll
und Schwere des SrabkS»
7 Loih
8 —
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tck —