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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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ziehen wollte? Ist nicht die Eristenz eines daS Allclusfüllenden ätherischen Fluidums, auf welche der gro-ße Euler seine Theorie vom Lichte gegründet hat, reinhypothetisch, und sinnlich gar nicht wahrnehmbar? Istseine Theorie nicht eben deswegen früher so heftig be-kämpft worden, und wird noch heutzutage von man-chen bestritten? Je genauer man aber die Eigenschaf-ten und die Phänomene deS Lichteö kennen lernt, destovollkommener überzeugt man sich, daß die Euler'srbeHypotbese doch eine Wahrheit seyn, oder wenigstensder Wahrheit am nächsten liegen müsse, da keine andereHypothese vermag, die so mannigfaltigen und wunder-baren Phänomene deS Lichtes, namentlich die Interfe-renz- und Beugungserscheinungen befriedigend zu er-klaren. Wenn nun die menschliche Vernunft in ihremso natürlichen Streben, Alles auS Gründen zu erklä-ren, allzu oft genöthigt ist, zu Hypothesen ihre Zu-flucht zu nehmen; wenn ferner die Zuläßigkeit einerHypothese nur darin besteht, daß sie keine Unmöglich-keit in sich schließt, oder keinem Naturgesetze zuwider-läuft, ihr positiver Werth aber und der Grad ihrerWahrscheinlichkeit desto höher ist, je mehr sich auS ihrerklären laßt, je leichter und gründlicher dies geschieht,je weniger Hülfshypothesen sie bedarf: so ist die gege-bene Erklärung der fraglichen Meteore so viel begrün-det, als es sich nur bei so dunklen Naturerscheinun-gen erwarten laßt. Denn die Hypothese von der Zer-legung der Metalle und Erden durch den Erdmagne-tismus widerspricht nicht nur keinem Naturgesetze, son-dern stützt sich auch, wie oben bewiesen worden, erstensauf die Thaisache der Bildung von metallischen und er-bigen Stoffen in solchen Umständen, wo ihre ferneren