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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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rade jene auswählt und volatilifirt, welche eminent-magnetisch sind? Durch welches Verhängnis findet sichin der Atmosphäre gerade von solchen Sudstanzen keineSpur, welche so leicht Dunstform annehmen, und folg-lich in derselden, wenn die Jdelersche Ansicht richtigwäre, unmöglich fehlen würden? Da sich nie ein Stein-fall ereignet hat, worin das Eisen fehlte, viele aber,worin die unmagnetischen Erden nicht vorhanden sind,so folgt daraus nothwendig, daß das Eisen das We-sentliche und Beständige in den fraglichen Meteoren,mithin die magnetische Kraft die Hauptursache dersel-ben, die anderen Sudstanzen aber nur zufällig sind, undwohl einer Nebenursache zugeschriedcn werden müssen.

Zweitens wird man mir einwenden, daß jene gas-förmigen Bestandtheile der M.talle und Erden, welchedurch die magnetische Kraft deS Erdkörpers verflüchtigtwerden sollen, eine ganz hypothetische Eristenz haben,und außer jeder Erfahrung liegen. Nun sollte mandie fraglichen Meteore durch etwas ErfahrungSmaßiges,und nicht durch ganz hypothetische Dinge zu erklärensuchen. Ich erwicdere, daß man immer in der Physik sei-neZuflucht zu Hypothesen genommen hat, und die bestenErklärungsarten, welche später für unbestreitbare Thesengegolten, anfangs nur bloße Hypothesen gewesen sind.

Besonders muß man sich mit Hypothesen bei derErklärung von Naturereignissen verhelfen, welche in ei-ner dem Menschen unzugänglichen Gegend vor sich ge-hen, und wo folglich keine Erperimentirung möglichist. Was würde aus der Lehre von dem Weltsysteme,wenn man die Hypothese deS KopernikuS und deö New-ton verwerfen, und nur die bloßen Sinne zu Raths

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