Erstes Enpitel.
Geschichtliche Darstellung der Stein- und Staub-Nicderfälle.
^ls die frühesten in die Fabelzeit sich verlierendenNachrichten von einzelnen Steinmasscn, welche auf dieErde von oben herabfielen, darf man vielleicht die beiden ältesten Schriftstellern vorkommenden Aussagen vonden sogenannten betrachten, welchen das
abergläubische Gemüth der damaligen Beobachter einengöttlichen Ursprung und wohl auch eine göttliche Machtzuschrieb, dieselben als Symbole der Gottheit in denHeiligthümern aufbewahrte und anbetete.') Ueber die
Zu diese» gehört das Palladium zu Troja; das Symbolder Diana z» Ephcsus XIX. §. 35.), das
Symbol des Sonnengottes Elagabal genannt zu Emissa inSyrien, das römische Marssymbol, welches nach Plutarch13.) von Numa den salischcn Priestern zurAufbewahrung iiberliefertwnrde; die nach Pausanias(/?oea,?vIX. 38.) zur Zeit des Ctcokles zu Orchomcnos vomHimmel herabgefallenen Steine, welche von den Orchome--»icrn vorzüglich verehrt wurden! der im Jahre tSti vorder Abfassung der Panschen Marmorchrvnik auf den ey-bclischcn Berg in Creta gefallenen Meteorstein, welcher von