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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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Jetzt muß ich auch einigen Einwendungen begegnen,welche man wohl gegen meine Ansicht erheben^ kann.

Erstens wird man mir vielleicht einwerfen, daßdie Stein-und Staub-Niederfälle keineswegs aus lau-ter magnetischen Substanzen bestehen, da die meistenBestandthcile derselben, wie z. V. Kieselerde, Kalkerde:c.nicht die geringste Empfindlichkeit gegen MagnetismnSzeigen. Allein gegen diesen Einwurf bemerke icherstens, daß es mir wenigstens nicht bekannt ist, obman Versuche mit den Radikalen der Erden in ihremreinen Zustande gemacht, und sich dadurch überzeugthat, daß sie sich gegen den Magnetismus ganz unem-pfindlich verhalten. Zweitens können die Erdradikalensolche fernere Bestandtheile haben, die des Magnetismusempfanglich sind, und nur darum unmagnetisch erschei-nen, weil sie noch eine geringe Quantität von einemandern Stoffe in sich enthalten. So werden auch z.B.Eisen, Kobalt und Nickel unmagnetisch, wenn daSerste sich mit einer bestimmten Quantität Snuerstoff,die letzteren aber mit dem geringsten Antheil von Ar-senik verbunden haben. Ucbrigens will ich durch dieHypothese, die Stein - und Staub-Niederfälle verdan-ken hauptsächlich ihren Ursprung dem Magnetismusder Erde, den Einfluß jeder andern Ursache auf dieBildung derselben keineswegs ganz bestimmt ablaug-nen. ES ist ja möglich, daß eine andere Ursache, z.B.das Sonnenlicht, eine ähnliche langsame Zersetzungder erdigen Substanzen bewirke, wie der Magnetismusder magnetischen Metalle, wo dann mit ihren fernerenBestandtheilen dasselbe vorgeht, wie mit den durch denMagnetismus zersetzten. Unmöglich ist es aber, durchirgend eine andere, als durch meine obige Ansicht, den