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allmählig bis zum Zenith heraufstieg, dort still standund anfangs so dünn war, daß er nur die kleinerenSterne zu verdunkeln vermochte. Nach Verlauf vonungefähr 5 Stunden erreichte das Meteor das Mari-mum seiner Ausbildung. Eine ununterbrochene Neihevon Feuerkugeln, deren eine sogar die scheinbare GrößedeS Mondes gehabt haben soll, schoßen von einer StelledeS Mcteoreö rakettenahnlich nach allen Seiten hin,und zwar in der Art, daß wenn man ihre Bahnlinierückwärts verlängerte, sie alle in einen Punkt des Him-mels zusammentreffen würden. Um diesen Punkt warein kreisrunder Flecken von mehreren Graden, inner-halb dessen keine Feuerkugeln wahrgenommen wurden,da sie sammtlich den Anfang ihrer Bewegung in ver-schiedenen Abstanden von dem erwähnten Flecken nahmen.Nebst den zahlreichen Zuschauern dieses Schauspieleswurde es besonders von Palmer und Olmsted beobach- .tet und beschrieben. Ein ganz ähnliches Phänomenwurde von Olmsted in der Nacht vom UZ. auf den 14.November 1834, also nach einem Jahre, in derselbenStelle des Himmels beobachtet.')
Wenn diese merkwürdigen Phänomene unö über dieeigentliche Ursache jener Bewegungen nicht ganz ge-nau belehren, so überzeugen sie unS wenigstens, daßdie Feuerkugeln und Sternschnuppen ihre Geschwin-digkeit nicht von dem Weltrarnne, wo sie sich frühernach der kosmischen Hypothese herum bewegt habensollen, in die Atmosphäre hereinbringen, sondern daßihnen dieselbe durch eine Kraft eingeprägt wird, welchein der Atmosphäre durch die Fortbildung des Meteorsselbst rege gemacht wird.
Eiche Kämz Mineralogie. B. III. S- S3t.