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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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lichen Meteore denken mag, so kann man unmöglichvon den manigfaltigen Erscheinungen, welche bei oenStein- und Staub-Niederfallen statt finden, Rechen-schaft geben. Faßt man aber die Sache nach der obi-gen Ansicht, so lassen sich daraus die angeführten Er-scheinungen befriedigend erklären.

WaS erstens den Unterschied der Steinniederfallevon den Staubregen betrifft, so scheint er darauf zuberuhen, daß in dem ersten Falle die wolkenartige Massebei ihrem Hereinsenken in die Atmosphäre eine voll-kommene Ruhe in derselben findet, wodurch der Pro-ceß, wenigstens in der ersten Periode, ruhig von Stattengeht, und die Materie sich in eine zusammenhangendekugelförmige Masse zusammenballt; wogegen im zwei-ten Falle die genannte wvlkenartige Masse sich in eineungestüm bewegte Atmosphäre einsenkt, zertheilt, undin diesem zertheilten Zustande die folgenden Verände-rungen im Processe erleidet. DieS scheint auch dieUrsache zu seyn, warum die Staubniederfalle gewöhn-lich von furchtbaren Gewittern und sonstigen auffallen-den Veränderungen in der Atmosphäre begleitet werden.

Anlangend zweitens daö blendend starke Leuchtender Feuerkugeln, so wie das feuerrothe Ansehen derWolken bei den Staub-Niederfällcn, welches Letzterenach den früheren Ansichten unerklärbar blieb, fo istaus meiner Hypothese klar, daß diese Lichterscheinun-gen die nothwendigen Folgen des chemischen ProcesscSsind, welche die Meteormasse erleidet.

Das Gekrache und die sogenannten Explosionender Feuerkugeln finden ebenfalls ihre natürliche Er-klärung in dieser Hypothese. Auch sieht man daraus,wie Explosionen in einer so großen Höhe über der Erd-