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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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wickeln, fo wie die Farbe betrifft, welche einige vonsolchen Substanzen der Flamme ertheilen, so glaubeich nicht, daß diese Erscheinungen als Zeichen einerVerflüchtigung der genannten Substanzen, wenigstensnicht als solcher, gelten können. Es ist bekannt, daßselbst die reinen Electricitaten nicht nur Geruch, son-dern auch Geschmack haben, und die neuen Entdeckun-gen über die Natur und die Eigenschaft des Lichtesliefern den Beweis, daß die Farben nichts anderes sind,als die Wirkung der geschwindern oder langsamemSchwingung des Aethers auf die Sehnerven, so daßdie erwähnten Erscheinungen des Geruchs und derFarbe als bloße dynamische Wirkungen betrachtet wer-den können. Will man aber dem Geruch und der Farbeetwas Materielles zum Grunde legen, so sieht man wie-der nicht ein, warum die Erscheinung als eine Verflüch-tigung, und nicht vielmehr als eine Zersetzung der Ma-tal!- oder Erdesubstanz angesehen werden soll, wobeidie zersetzten Elemente in Gasform entweichen, dieGettichnerven afficiren, und den Aether in eine ge-schwindere oder langsamere Schwingung versetzen.

Nachdem nun alle jene Stützen weggefallen sind,auf welchen die Ansicht Jdelers beruhte, kommen jetztauch folgende Betrachtungen hinzu, um dieselbe ganzumzustoßen.

Erstens: wenn die Stein- und Staub-Niederfalleihren Ursprung der Verdunstung der Metall- und Erdc-substanzen zu verdanken hatten, so müßten jene Metalle,welche erwiesener Weise Gasform annehmen können,in den Meteorsteinen, wenigstens in geringer Quanti-tät, angetroffen werden. Da sich aber gerade von sol-