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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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2) Tic bei vielen Feuerkugeln beobachtete sprung-weise gehende Bewegung, welche beweise, daß diesel-ben von außen in einem sehr ausgedehnten Zustandeschief in unsere Atmosphäre fallen, und darum vonderselben, bisweilen mehreremal hintereinander, wieeine rikoschettirende Kugel abspringen.

Die Existenz kometartigcr Körper, welche im Welt-räume herumschweifen, kann gewiß Niemand in Ab-rede stellen, wiewohl jene hellen oder dunklen Erschei-nungen, die man durch das Feld der Fernröhre hatziehen sehen, wahrscheinlicher in der Atmosphäre selbstbefindlich sind. Erwägt man aber, daß nach den bis-her darüber aufgesammelten Berichton ') gegen zwan-zig Feuerkugeln jährlich beobachtet werden, und daßdemnach alle, welche auf der ganzen Erdoberflächetheils bemerkt, theils unbemerkt sich ereignen, wohlauf jahrlich gerechnet werden können; fügt mandann die unzahlige Menge der mit ihnen verwandtenSternschnuppen hinzu, so wird die Absurdidät derHypothese, es seyen alle diese Meteore kosmischenUrsprungs, und rühren von eben so vielen, man weißnicht wo, wie und woraus neu entstandenen komct-artigen Körpern her, in die Augen springen. Derweite Himmelsraum hatte den Anschein, als wäre erein unendlich großer, mit einer wallenden Urmaterieerfüllter Kessel, worin beständig neue (eS ist gleich-gültig, ob große oder kleine) Weltkörpcr sich gleichsamals Schaum ausscheiden, und wieder entschwinden.Wäre diese Ansicht richtig, was sollte dann auö der

I) Kämtz Meteorologie III. Band. S. 210.