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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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l-um, aus welcher nach mehreren Richtungen Stoffzur Bildung ganzer Weltsysteme ausgeschleudert wer-de. Viele von den Nebelflecken, weiche sich durch diestärksten Fernröhre nicht in einzelne Sterne auflösenlassen, und an denen man Veränderungen der Gestaltbemerkt, waren demnach nichts anderes, als eine sol-che lockere, durch einen ungeheuren Raum verbreitetechaotische und leuchtende Materie, welche im Laufeder Aeonen einen Weltkörper oder ein Welt>ystem er-zeugt. Die Leichtigkeit, womit diese Hypothese einigenach den vorhergehenden Ansichten schwer oder garnicht zu begreifenden Erscheinungen erklären kann,gibt ihr ein Gewicht, dessen jene ermangeln, undwelches Chladni zu einem den Ausschlag gebenden da-durch zu vermehren suchte, daß er auch Gründe vor-brachte, welche die Unmöglichkeit des atmosphärischenUrsprunges der fraglichen Meteore beweisen sollen.Dieß sind nun folgende:

1) Die oftmalige Wahrnehmung bereits ausge-bildeter Feuerkugeln in einer so beträchtlichen Höhe,daß die Luft, könnte auch alles Ponderable ganz inerdige und metallische Theile verwandelt werden, we-gen ihrer starken Verdünnung, nicht Stoff genug dazugeben könnte, wie denn auch dergleichen Stoffe dieLuft nicht enthalte.

2) Die parabolische und meistens Anfangs fasthorizontale Bahn der Feuerkugeln, und die Geschwin-digkeit ihrer Bewegung, welche so ist, als hätte derKörper noch vor seinem Eintritte in die Anziehungs-sphäre der Erde eine eigene Bewegung.