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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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Luft nicht weich geworden ist. Dadurch überzeugt mansich, daß auch Auswürflinge des Mondes ungeachtetihrer größeren Geschwindigkeit doch unmöglich bis inihr Inneres verändert, oder gar zum Schmelzen gebrachtwerden könnten; sondern daß ihre ganze Veränderungwahrend ihrcS Fluges nur in einer leichten Schmelzungauf ihrer Oberfläche, und bisweilen in ihrem Zersprin-gen in mehrere Stücke besteben würde. Lehrte unö dicSaber auch die Erfahrung nicht, so würde dennoch derNaturforscher, welcher die herabgefallenen Meteorsteinefür Bruchstücke solcher im Monde heimischen Felfcnartenannimmt, <za ich««, zu der Annahme genölhigt seyn, siehaben während ihres Fluges keine Veränderung im In-nern erlitten, am wenigsten eine durch Schmelzung her-vorgebrachte; denn erstens könnte das Product einersolchen nicht ein körniges Gemenge mehrerer mineralo-gisch einfachen krystallinischen Substanzen seyn, wie cSdie Meteorsteine sind, und zweitens müßten diese im-mer in geschmolzenem Zustande herabfallen, was gegendie Erfahrung spricht. Erleiden nun die vom Mondeentschleuderten Steine, während ihres FlugcS durch denHimmelsraum und dann durch die Atmosphäre, keineVeränderung in ihrem Innern, so begreift man nicht,woher ihnen jene blendend starke Lichterscheinung kommt.Sie kann durch die Reibung, oder Zusammcnprcssungder Luft nicht entwickelt werden, weil sie dann in denhöheren Luftregionen schwächer, in den niederen stärkerseyn, und das Meteor, so lange es sich fortbewegt, auchununterbrochen leuchten müßte; lauter Sachen, die mitden bisherigen Beobachtungen nicht übereinstimmen.Noch weniger kann sie die Folge der Verbrennung, oder