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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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könnte, daß sie die oben durch Rechnung erhaltene voft um das Doppelte übersteigt; woher die so ungleich-mäßige Bahn der genannten Meteore, die Veränderungihrer Richtung und ihre schlangenförmige Bewegungkäme, und welche Ursache jenen nicht selten beobachtetenStillstand derselben bewirke, wobei sie bisweilen, wiedies namentlich mit der Feuerkugel bei Aegle in Frank-reich der Fall ist, krachen und blitzen und Steine herab-regnen. Die von Chladni zur Vertheidigung einer an-dern Ansicht gegebene Erklärung der genannten Bewe-gung, sie sey eine Art Nikoschettirung, verursacht durchdie Zusammenpressung der Luft bei dem schiefen Ein-falle der lockeren cosmischen Meteormasse in die At-mosphäre, mochte Jemanden auch hier anwendbar er-scheinen. Allein einmal beruht jene Erklärung, wiees sich später zeigen wird, auf einem Jrrthum des er-wähnten Naturforschers, sodann ist sie im gegenwärtigenFalle um so unpassender, als der vom Monde losgerisseneStein keine so lockere Masse ist, wie es die von Chladniangenommenen cosmischen Meteormassen seyn sollen.

Im Widerspruche mit der lunarischen Ansicht stehennoch die vor der Ausbildung der Meteore in einer sehrgroßen Höhe wahrgenommenen electrischen Erscheinun-gen, sodann die starke Lichterschcinung, die mehrma-ligen Erplosionen der Feuerkugeln, die so auffallendeUngleichheit ihres Umfanges mit den herabgefallenenSteinmassen, und endlich die Kugelgestalt der Meteore.

Die Erfahrung lehrt, daß eine abgeschossene Büchsen-kugel aus leicht flüßigem Blei in Holz von mittlererHärte eindringt, ohne ihre Nundung zu verlieren, alsoin ihrem Fluge durch den untersten dichtesten Theil der