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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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Ansicht keineswegs für die richtige gehalten werdenkann.

Denn, erstens ist das Vorhandenseyn von Mond-vulkanen höchst unwahrscheinlich, und man irrt sichsehr, wenn man die sogenannten Ninggebirgedeö Mon-des für vulkanische Gebirge halt. Sie sind nichts an-deres, als kreisrunde, mit einem hohen Wall umgebeneThaler, die eine Oeffnung von l2 bis 50 geogr. Mei-len im Durchmesser haben. Wären nun diese wirklicheKrater, so hätten sie, nach der richtigen Bemerkungvon Gruithuisen,') den ganzen Inhalt des MondeSausspeien müssen. Der genannte Astronom, welcher sichso fleißig mit selenoscvpischen Beobachtungen beschäftigthat, spricht sich gegen die Eristenz von Mondvulkanenentschieden aus, und seine Behauptung ist, nach meinerAnsicht, um so richtiger, als sonst die so oftmaligenAusbrüche der Mondvulkane, und die ungeheuren Rauch-säulen, welche dieselben bei dem jedesmaligen Aus-bruche mehrere Stundenlang ausflössen müßten, denAstronomen bisher nicht unbemerkt bleiben konnten.

Zweitens angenommen, der Mond habe wirklichvulkanische Gebirge, so folgt aus den obigen analyti-schen Untersuchungen, daß, wenn ein von denselben cnt-schleuderter Körper auf die Erde fallen sollte, die Wurf-geschwindigkeit des letzteren weder zu klein, noch zugroß seyn, sondern innerhalb bestimmter Glänzen liegen,der Wurf aber nach einer Richtung geschehen müßte,welche mit der Centrallinie der beiden Weltkörper einen

1) Naturgeschichte des gestirnten Himmels von Grnithuisen§. 109.