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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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2) Daß die Meteorsteine, als Felfenarten betrach-tet, von den auf der Erde vorkommenden sehr verschie-den sind, indem ein ganz anderes Verhaltniß der Be-standtheile in den Meteorsteinen obwaltet, als dies inden Felfenarten der Erde der Fall ist. Die Talkerde,z. B- ist ein vorwaltender Vestandtheil der Meteorsteine,und die Kieselerde, wie auch die Silikate von Tbonerdeund Alkali, finden sich in denselben in einer verhältnis-mäßig unbedeutenden Menge; wo hingegen auf derErde die Kieselerde überwiegend, und die Silikate vonThoncrde und Alkali überall die hauptsachlichsten Ge-mcngtheile sind, die Taikerde aber nur sparsam vor-kommt.

2) Daß die UNS zugewandte Seite des Mondesvoll Höhen ist, worunter sich viele Berge finden, welcheden mit Kratern versehenen Vulkanen unserer Erdeähnlich gebildet sind, und dabei so große Dimensionenhaben, daß man mit guten Fernröhren in die Kratersehen, und eine beschattete, so wie eine von der Sonnebeleuchtete Halste darin unterscheiden kann.

4) Daß die meisten Meteorsteine in der Zusammen-setzung so ähnlich mit einander sind, als wenn sie ei-nem und demselben Berge angehörten. Wahrscheinlichwerden sie also sammtlich von dem großen, um dieMitte der Mondesscheibe gelegenen Krater auögespieen,woher sie um so leichter und hausiger auf die Erde ge-langen können, als sie von demselben in einer fast di-rekten Richtung gegen die Erde ausgeschleudert werden.Hingegen sollen die selteneren Meteorsteine, wie jenevon Stannern, Jonzac und JuvenaS, welche in ihrerZusammensetzung von den übrigen abweichen, Auswürf-