24
4) Wasser, in den Steinen von Stannern und
von Alais.
5) Kohlenstoff, welcher nur in dem Steine zuMais, und zwar 2'/ Procent gefunden wurde.
0) Salzsäure, welche von Scherer in den Steinenvon Stannern gefunden wurde.
Berzelius, welcher neulich einige Meteorsteine ana-lystrt hat, will auch in denselben eine Spur von Kali,Zinn und Kupfer gefunden haben ').
Von den Staubniederfallen sind nur zwei analysirtworden; jener der in Kalabrien und Abruzzo im Jahre1813 den 13. und 11. Marz, und jener, welcher imJahre 1810 den 5. April auf dem Berge Tonale, undnoch an anderen Orten des nördlichen Italiens ausrothen Wolken als ziegelrother Schnee herabfiel. TieAnalyse des ersteren gab nach Dementina 33 ProcentKieselerde, 15'/, Thonerde, 11'/» Kalkerde, 1 Chrom,11'/- Eisen, 9 Kohlensaure, 15 Verlust; also die Mag-nesia abgerechnet, worauf die Substanz nicht besondersmag geprüft worden seyn, enthielt jene Meteorsubstanzdie nämlichen Bestandtheile, wie die Meteorsteine, diekeinen Nickel enthalten. Die Analyse des BodensatzesdeS Schneewassers gab 30,77 Procent Kieselerde, 1,02Kohlensaure, 0,90 Schwefel, 7,09 brenzliches Oel, 7,0Kohlenstoff, 7,09 Wasser, 8,00 Verlust. Nach dieserAnalyse zeigt sich die letzte Substanz in ihrer chemi-schen Zusammensetzung von dem Meteorstaube etwasverschieden; allein diese Verschiedenheit ist nicht vonder Art, daß sie den meteorischen Ursprung derselbenzweifelhaft machen kann.
1) Beggendorfs Annale» zweite Reihe III. Band.