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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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SS

5) Nickel, welches von einigen Decimaltheilm bisauf 10 Procent (wie in den von Dorovinsk 180.1)steigt. Mit Nickel fand VerzeliuS auch eine SpurKobald

k) Mangan, welches gewöhnlich 1 bis 2 Hundert-theile betragt. In den Steinen von Charcove betrug an 4 bis tt Procent.

7) Schwefel, größtenteils mit dem Eisen in Ver-bindung, immer jedoch in geringer Quantität ^).

Außer den angeführten Stoffen, welche mit weni-gen Ausnahmen "beständige Bestandteile der Meteor»steine sind, finden sich auch öfters folgende:

1) Chrom, welches 1 oder 2 Hunderttheile, biswei-len aber auch weniger beträgt, und nach Vauguelinin regulinischem, nach Strohmeier in orydirtem Zu-stande vorhanden ist,

2) Thonerde, in geringer Quantität. Eine unge-wöhnlich große Menge, d. i. 14 Procent, fand sich inden Meteorsteinen von Stannern.

S) Natrum, welches nur selten vorkommt. Stroh-meicr hat in dem Steine von Errleben 0,7 Procentgefunden.

t) Die Meteorsteine bei Stannern 4808, die bei Agen 48t4,

und die bei Langrcs 184S, machen eine Ausnahme: weil sienach den gemachten Analysen kein Nickel enthielten. "L) In dem Meteorsteine von Langres fand Vanqnelin keinSchwefel. Höchstwahrscheinlich ist der Schwefelgchalt derMeteorsteine, bevor dieselben herabgekommcn sind, weit grö-ßer, als man ihn nachher in denselben findet. Wenigstensspricht dafür der Schwefelgeruch, welcher von denselben überbeträchtliche Strecken verbreitet wird, und auch noch anfangsan den niedergefallenen Massen bemerkbar ist.