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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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Das specifische Gewicht der Meteorsteine variirtzwischen 3,12 und 4,28. Eine Ausnahme macht derzu AlaiS im Jahre itMi herabgefallene, welcher wegenseines Kohlengehalteö ein specifischeS Gewicht von 1,9hatte.

In Betreff ih^er Kohäston sind weder alle Meteor-steine mit einander, noch dieselben mit sich selbst zuallen Zeiten gleich. Viele waren gleich nach ihremHerabfallen weich, und erhärteten sich später. Manchesind auch spater leicht zerreiblich, manche andere hinge-gen hart.

WaS endlich ihre chemische Zusammensetzung anbe-langt, so zeigen die besten und genauesten Analysenderselben, daß sie alle so ziemlich die nämlichen Be-standteile haben, und in dieser Hinsicht keinem Mine-ralkörper auf der Erde gleich kommen.

Die Stoffe, welche mit wenigen Ausnahmen inallen Meteorsteinen, bald in einem größeren, bald ineinem kleineren Verhältnisse enthalten sind, sind fol-gende :

1) Eisen, theils gediegen, theils als Schwefcleisen,oder Eisenoryd. ES macht gewöhnlich den vierten, beimanchen wohl auch den dritten Theil der Masse aus.

2) Kieselerde, welche ebenfalls ein Hauptbestand-teil der Meteorsteine ist, und bei einigen mehr als dieHälfte betragt.

3) Bittererde, deren Quantität zwischen den 2 und32 Hunderttheilen variirt.

4) Kalkerde, meistens in geringer Quantität. Eineungewöhnlich große Menge, d. i. 12 Procent, wurdein den Meteorsteinen bei Stannern gefunden.