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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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phie und keine positive Lehre , sondern einzig die Ver«Wandlung des Geistes tilgen könnte/ die Verwandlung,welche unö über die Schranken menschlichen Lebens er«höbe. Der Glaube lebt nur für daö Gefühl, das Ge«fühl aber, welches sich selbst genug seyn will, ist eitlerBetrug der Trägen, der Faulen. Das Gefühl foll derThat dienen und ihrer Tugend. Nicht die Wahrheitenin der Lehre vom übersinnlichen sind hier daS wesentliche,sondern geläuterte und erkräfrigte Lebensansicht gilt;daß der Mensch mit Kraft und LebeuSwärnie in sichfühlen lerne die Selbststandigkeit seines Geistes unddie Würde der idealen Anforderungen geistiger Schön«heit und Erhabenheit an die Erscheinung seines Lebens.

Fragt ihr mich nun, was soll aber diese Lehre demVolke und wie sollen wir sie ihm geben. So frage ichwieder: meint ihr, daß Rauch weiter und Heller leuchteals die reine Flamme, meint ihr daß Wahn und Jrthumdas Gewand der Wahrheit bleiben müssen? Ich sageeuch: versucht es nur einmal und traut in Wahrheit derWahrheit l

Ein Priester des Brahma verfolgte die richtigereneuere Lehre der Bndhisten mit Feuer und Schwerdt imDienste der alten Lehre. Als er aber mit vielem Blut«vergießen die Ketzercy im Lande vertilgt hatte, da begaber sich nach Iagernat in den großen Tempel des Krischna,stürzte sich vor dem Volk in die Flammen der Reinigung,um die Unsauberkeit des Blutes von seinen Händen zu