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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Stimme des Gewissens, die doch das innerste inn n S ist, jene!» Glauben gleich. Wird also nur dieZweydeutigkeit seines Ausdrucks vermieden, so ist er un-serer Meinung, er gibt keine positive Offenbarung zu,sondern meint mit seinem Streit für diese nur, was wirausdrucken: der Mensch besitze keine Wissenschaft gött-licher Dinge, sondern nur einen Glauben an Gott, derseinem Geiste so lief einwohnt, wie die Stimme deS Ge-Wissens.

Ans eine ungleich widerwärtigere Art dient aberSchellingS Lehre dieser Zweyzüngigkeit und hilft ihrauch in ihren widrigsten Tönen wieder zum Spruch. Danämlich bey Schelling Wahrheit und Mythologie be-ständig in einander verwickelt werden, so kann mau dieseLehre so forlsprechen, daß eben so leicht der Wahnsinnirgend einer alten Mythologie als einseitige frühere Mei-nungen christlicher Partheyen damit als wahre Neli-gionSphilosophie bewiesen werden. Schelling sprichtdenn auch selbst mit allerley alten Mythen und dannwieder mit christlichen Symbolen hin und her, ohnedas grade für Bild zu geben, aber auchoh nc das G cgentheil. So reicht in der Streit-schrift gegen I. unter andern; einmal seine Naturphilo-sophie den Wundergläubigcn die Hand. Da hat er abergerade die schlechte Stelle getroffen, denn ächte» Wun-derglaube kann seine Lehre unmöglich schützen. Wun-der kann nämlich auf eine religiös bedeutsame Weise