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Von deutscher Philosophie, Art und Kunst : ein Votum für Friedrich Heinrich Jacobi gegen F. H. Schelling
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Natur der Dinge nur den Begriff der Naturnothwen-digkeit und der Abhängigkeit der Dinge von derselben.Göttliches / lebendiges und wahres Seyn gehören nichtzur Natur der Dinge/ sondern der Dinge wahres Seynist ihre Freyheit. Die Natur der Dinge ist nur die Be-stimmung derselben/ welche sie vor der Erkenntniß desMenschen erhalten eben dadurch / daß sie zu Erscheinun-gen werden.

Will nun aber Schelling zu seiner Wissenschaft desAbsoluten gelangen/ so ist ihm dafür die Identität desEndlichen und Ewigen noch nicht genug / sondern ebendie Natur der Dinge muß auch ihr wahres Wesenseyn; denn das Gesetz der Größe/ das Gesetz der bloßenErscheinungsweise der Dinge für den Mensche»/ ist eSja allein/ unter dem wir die Erkenntniß der Dinge wis-senschaftlich zu gestalten vermögen.

Die wahre Bedeutung jener Lehre/ daß alles wahreSeyn Leben sey / baß das Erscheinende an sich sey / fin-det sich für die Ueberzeugungen des Menschen nur beyder Ahndung/ welche den Ideen des Glaubens das We-sen der Dinge durch die Ideen des Schönen und Erha-denen unterworfen erkennt. Eben deshalb ist die Schel-lingische Lehre in ihrer Wurzel Verwirrung von Poesieund Philosophie.

Alles kommt hier auf eine richtige / scharf ausge-bildete Sprache an. Weiß ein Schwätzer diese von sei-uen Schülern entfernt zu haken/ so kann er sich frey-