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Durch die Ideen des vollständigen Wcltganzen imGegensntz der unendlichen Reihen der Mathematik/ durchdie Idee der unbeschränkten Realität im Gegensatz allerBeschränkungen in der Natur / die Idee des freyen We-sens der Dinge im Gegensatz des natürlichen / deS Ewi-gen im Gegensatz deS Endlichen spricht sich der mensch-liche Geist ein Glauben an die Wahrheit auS/ vorwelchem Raum und Zeit und mit diesem das ganz in siegebannte Wesen der Körpcrwelt als nichtig verworfenwerden/ wiewohl die beschränkte menschliche Erkenntnißsieh nur an diesem Leitband orientiren kann.
Diese Ueberzeugung daß alle Naturgesetze und allekörperlichen Verhältnisse der Welt der Bewegungen fürdas wahre Wesen der Dinge ungültig seyen / ist derGrundgedanke einer wissenschaftlichen Selbstverständi-gung über den Glauben. Denn diese Vernichtung deStodten Daseyns der Materie ist ja zugleich die Befreyungdes geistigen LebenS/ und die wissenschaftliche Erkennt-niß derselben führt daher auch zur Anerkennung jenesSelbstvertrauens deS Menschen auf seine göttliche Ab-kunft/ auf das Ebenbild Gottes in ihm / ohne welcheskeine Religion ist / ohne welches aber kein Leben inmenschlicher Brust gefunden wird.