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1,1 (1804) A - E
Entstehung
Seite
249
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Eis 249

Eisen, Lnftsäure, Phosphorsaure, flüchtigem Alkali, Thon -lindKieselerde. Sie liefern ein kaltbrüchiges Stabeisen, und müsseildeßhalb einen Kalkzuschlag erhalten, denn sie sind sehr gut, weilsich oft Zv bis 40 pr. Crv. Roheisen in ihnen findet.

Der b r a >1 n c Eise n r a h ni (mins üs ker nricaces) beste-het ans Eiscnorvd und Reisblei, ist braungran, färbt stark ab,und hat einen metallischen Glanz.

Der r 0 th e E i sc n r a h m > mine cis her mienrcee rongentre),von kirschrothcr Farbe und fein schuppigem Bruch, bestehet ansGraphit und Eiscncxpd und färbt bei einem fettigen Gefühl,stark ab.

Der Eisen fand (ter noir s Groins libres) sind schwarze,stnmpfeckige Körner, die einen metallischen Glanz haben, undKieselerde mit Eisenoryd enthalten.

Der kieselartige Eisenstein hat dieselben Bestandthei--le, eine dunkel - oder brannrothc Farbe und kornigen Bruch. Erist im Gefühl sandig, und schlagt am Stahle Funken. Alle diesekieselartigen Steine müssen mit kalk - und thonartigen zugleichdurchgesczt und nur ei» richtiges Verhältnis; des Flusses beobach-tet werden, so erhalt man ein sehr gutes Roheisen.

Die zweite Unterordnung nach den kieselartigen EisensteinenHilden die kalkartigen, deren Bestandtheilc Kalkcrdc, Brannstein,Lnftsäure und Eiscnorvd sind. H'cher gehören der Stahlstein,von würfeligem Gewebe, wcitzgrauer, brauner oder schwarzer Far-be und blättrigem Bruch. Der B r a u n spat h hat sehr kleineKristalle von einem Perlmutrcrglanz, und wird von der Lustschwarz. Im Bruche ist er matt und blättrig, doch bisweilenauch kornig. Der späthige Eisenstein (rnine eis ksr spnti-guel springt in rhomboidalische Bruchstücke, und hat oft bunt an-gelaufene Kristallen. Das von dieser Klasse erhaltene Roheisenist reiner, weil der Braun sie in das Eisen durch seine nähereAffinität zum Orygcn vor dem Orvdircn schüzt. Die Dünn flüs-sig seit dieses Eisens macht es vorzüglich geschickt zu Guswaarcn.

Weit stärker ist die Zahl der thvnartigen Eisensteine, derenHanptbestandtheil Thoncrde ist. Zu ihnen gehören der dichterothe Eisenstein, von einer zwischen grau und roth fallen-den Farbe, der stark abfärbt und öfters in Eisenglanz übergehet.Der rothe Glatzkopf, der etwas Braunstein enthält, undvon kirschrother, mehr ins Graue fallenden Farbe ist, hat einenschwachen metallischen Glanz und einen sternförmigen faserigenBruch. Der rotbe Ei sc noch er, von dunkelrothcr Farbe, istsehr zerreibtich und färbt stark ab. Diese rothen Eisensteine ent-halten durchqchends das Metall in einem höchst orydirten Zu-stande, und müssen sowohl wegen des in ihnen enthaltenen ^aner-sioffs nur vielen Kohlen durchgesczt werden, damit ihnen jenerdadurch entzogen wird. Sie werden zugleich durch ihren starkenSchwefclgchalt sehr strengflüssig. Weit weniger ist das Eisen in