Eis
znngsmittel so innig verbunden, daß sein Znstand dadurch völligverändert ist. Befindet sich hingegen orvdirtcs Eisen mir andernErdarten mechanisch vermischt; so entstehen Eisensteine, diesich minder nach Verschiedenheit ihrer Grundstoffe in kieselartige,kalkartige, thonartige und gemischte unterscheiden, und bei derAufbereitung auch ein eben so verschiedenes Eisen gehen. Eigent-lich gediegenes Eisen wird nur äußerst selten und in sehr ge-ringer Menge, in Moos - und Baumgestalt gefunden. Die ge-genwärtig bekannten Eisenerze sind:
Eisenglanz (iVline sin 5er specmlaire) erscheint am ge-wöhnlichsten in sechsseitigen Tafeln oder Pyramiden an stahlgraucrFach.'; rat eiue stark glänzende Oberfläche und bestehet aus Schwe-fel und Eisen.
Der E? sen glimm er ist von schwarzer Farbe, und imBruch ans zwei entgegengesezrcn Seiten spiegelnd; er bestehet au60 ,20 Thonerde, 0, ig Kiesel, och? Eisen mit wenig Sauerstoff.Beide liefern ei» gutes Roheisen, doch ist ersterer für sich alleinzu strengflüssig, daher er einen Zuschlag von thonartigcm Eisen-flein und Kalkflnß erhält.
Die Schwefelkiese (pzwites gulpsiureuses) find vonbraungelber Farbe und glänzendem Bruch. Sie bestehen, wiealle Eisenkiese, ans Eisen mit Schwefel vercrzt; geben daher beimReiben sckweflichcn Geruch, und schlagen mit dem Stahle Feuer.
Der Strahl kies ist jenen an Farbe gleich, ebenfalls sehrsprbde, und zeichnet sich durch sein schnelles Verwittern ans.Der Leberkies (5er siepatigue), der Haarkies und dermagnetische Kies (pvrists magnstigue) unterscheiden sichbloS durch ihr Gewebe und durch eine mehr ins Graue fallendeFarbe von dem crstern. Alle diese geschwefelten Eisenerze muffendurch Rosten von dem Schwefel befreiet werden, wenn sie nichtrothbrüchiges Eisen geben sollen. Man muß aber dabei zu ver-hindern suchen: daß sich der Schwefel nicht oridirct; weil sichaußerdem die Säure durch die Kohlen wieder zu Schwefel redn-ziret, und sich als solcher mit dein Roheisen verbindet.
Zu der zweiten Klaffe, oder den Eisensteinen, gehören:Die magnetischen Ei se n stei n e (mins <Ze 5er magnetigus),als der gemeine, der blätterige und der faserige, vondunkler, ins Schwarze fallender Farbe; bloS durch ihre Terturunterschieden. Sie bestehen ans metallischem Eisen, Thonerdeund Kieselerde, daher sie zum Frischen geneigt sind. Weil sichjedoch das Eisen in einem fast metallischen Zustande in ihnen fin-det, sie auch zu wenig Erden enthalten, um eine Schlacke zu bil-den, können sie nicht allein dnrchgesezt, sondern müssen in Ver-bindung mit andern Eisensteinen verschmolzen werden.
Die Rasensteine (miue <Is 5er ürmmeuss), das Mo-rast e r z, dasSumpfe r z und das Wicsenerz, von gelb-brauner Farbe, zerfressenem und löcherigem Korn, bestehen aus