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diese Arbeit zu erleichtern. Es sey nun aber das Gcschüz mitPatronen oder mir losem Pulver geladen; muß allezeit vor demAusladen Wasser in das Zündloch gegossen werden, um die zu-fällige Entzündung der Ladung zu verhindern.
Ausladung (Lirssse) wird das in die versezte Lustfenerwerks-körper geschultere Kornpnlver genannt, durch welches die Ver-setzung heraus getrieben wird. Diese Ausladung darf nicht zustark scpn, sie würde ausserdem entweder das Entzünden der Ver-setzung ganz verhindern, oder die leztere durch den ibr mitge-rheilten starken Trieb wieder auslöschen. Ware sie jedoch im Ge-gentheil zu schwach, würde sie die Versetzung nicht hoch genugwerfen, und sich folglich in Absicht der Wirkung nicht so gutausnehmen. Man sehe lixanimern, Landpatroncn, lVasserfäs-ser, und Raketen.
Ausrüstung, siehe VelagerungSArtiUerie; FeldArtillerie,Festungen und reitende Artillerie.
Ausstoß, siehe Ausladung.
Austrocknen des Holzes ist zu den Lasteten und übrigenArtillerieGerathschaften vorzüglich nothwcndig. Um es zu bewir-ken, werden die gefällten Holzsincke entweder in luftigen Schup-pen aufbewahret, oder aber durch ein eigentlich dazu bestimmtesDampfbad ausgelaugct. In dem erstern Falle werden die ge-fällten Bäume geschält und sogleich im Schatten vollends ausge-trocknet. Das Abschälen der Baume auf dem Stamme, wie esgewöhnlich geschichet, hat den Nachtheil: daß verschiedene In-sekten ihre Eier in jenen legen, wodurch in der Folge das Holzwnrmfreßig wird. Das künstliche Austrocknen des Holzes gc-schiehet:
1) Indem man das Lanbholz im Frühjahr fallen und sogleichzu Dielen n. s. w. schneiden läßt, die man, nachdem sie EineilMonath im Wasser gelegen, über einem langsame» Feuer vouSpähnen, Ncißhvlz oder Torf so lange ranchern, bis sie äußer-lich eine ins Schwarzblaue fallende Farbe bekommen.
2) Man läßt einen, etwas gegen Süden abhängigen, deuSonnenstralcn völlig ausgesczten Ort mit Steinen, besonders mitBacksteinen pflastern, weil diese die Feuchtigkeit des Erdbodensam wenigsten annehmen. Das Pflaster wird einige Zoll hoch mitreinem Flußsand überschüttet, auf den man das schon gehörigzugeschnittene Holz leget, so daß seine Flächen sich nicht berüh-ren. Esst wird nun mit Sande bedecket, bis der darinnen befindli-che Saft völlig ansgeschwizt und es ganz trocken ist. Die Sand-bedeckung verhindert hier den Zutritt der äusseren Luft, und dasdadurch erzeugte Ausreisten und Krümmen des Holzes.
g) Wird das Holz in ein eigcndö dazu erbautes Behältnißgebrächt; wo es von den Dämpfe» heissen Wassers durchzogen.