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keit der Wurfe zu versichern. Sebald daher die nöthigen Verde»reitnngen zu dem Werfen gemacht sind ; wird eine schwache Pul-verladung veu 6 bis 5? Unzen in den Morser geschüttet, und ver-mittelst einer cingesezten Stepine angezündet, unmittelbar dar-auf aber die Mündung des MorserS wieder zugedeckt, bis dersel-be nach genemmensr Richtung geladen werden kann.
AushaueB'stn (blmporte-pmce) zu den eisernen Kartctsch-Spiegeln ist zvlindrisch, und inwendig hohl; es wird gewöhnlichvon gutem Eisen verfertiget und verstahlt. Weil sich dieses Werk-zeug bei Verfertigung einer beträchtlichen Anzahl eiserner Spie-gel zu Teulvn im I. 2795. immer umlegte, ward es nach demVerschlag des Hauptmanns Cleuct auS Kupfer, mit 12 Pre-csnt Zinn versezt, gegossen. Es war diese Mischung so harr,daß das Werkzeug keiner Ausbesserung weiter bedurfte, und derErwartung seines Erfinders vollkommen cutsprach. Um die eiser-nen Spiegel von Sturzblech auszubauen, wird mit einer Ramm-nmschine (Noutcm) oder mit einem grosicn vom Wasser getriebe-nen Hammer auf das Aushaueisen geschlagen. Der Directer desTeuloner Zeughauses hat nach Vi st s - me m c>i re nl'usa>>sUss chffle. st'/irti l I er I e eine Presse mit einem Schwengelverfertigen lassen, vermittelst welcher daö Ausbauen der eisernenKarretschSpiegel besser, geschwinder und wehlfeiler gesehiehet.Man schlagt auch die blechnen Deckel der vierpfündigen Kartetsch-büchscn damit aus, 4 auf Einmal; folglich ^0 in Einer Minute,weil die Presse in diesem Zeiträume 2omal niedergehet.
Ausladen des Geschützes (Osakmrclmr) gesehiehet, wenndas leztere entweder lange geladen gestanden hat, oder nicht. Indem erster» Falle wird bei eisernen Kanonen — wo nicht seltendie Kugel im Rohre augerostet ist — der auf der Kugel silzendeVerschlag von Stroh, Heu, oder Tauwerk mit dem Lumpcnzie-hcr heraus aenemmen, daö Rehr vorne geneiget, und hinten starkan das Bedenstück geschlagen, damit die Kugel herausrollet.Gesehiehet dieses nicht; suchet man die Kugel vermittelst der Vo-gclzunge oder auch nur der Ladeschaufel im Rohre leszumachen,und hcrver.zuiiehmcn, nachdem man starken Weinessig in dasRehr gegossen, und Eine Stunde stehen lassen, um den augcsez-ren Rost loszuweichen. Nach der Kugel wird auch der zweiteVorschlag und zulezt das Pulver mit der Ladeschaufel herausge-nommen.
Bei metalleneu oder nicht lange geladenen Kanonen findetdas Ausladen weniger Schwierigkeit. Man sucht hier die Kugeldurch die Vogclzunge hervorzuziehen, wo die Patreue gleich mitkommt, wenn jene daran befestiget ist. Die Kartetscheu könnenebenfalls mit der Vogelzvmge, oder wenn die Büchse einen höl-zernen Deckel hat, mit der Aethschranbe herausgenommen wer-den, indem dabei das Rohr vorne unterwärts geneiget wird, um