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Ueber den gegenwärtigen Zustand der Runkelrübenzucker-Fabrikation
Entstehung
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zur Anlegung ansehnlicher Plantagen aufzu-muntern ; er versprach diese Anlagen durchDarlehen von Geld, durch Anweisungen vonKronläudereien zu unterstützen , und ertheiltedie Erlaubnifs , von den Ueberbleibselu desRunkelrübenzuckers Brandwein zu brennen undzu verkaufen. Der General ßlankennagel warder Erste, der diese Erlaubnifs erhielt, und mitihr ein Darlehri au Geld , das ihn in den Stand» setzte, diese Fabrik, welche bis dahin kränkelte,zu einem solchen Grad von Vollkommenheit zubringen , dafs auf derselben roher Zucker äus-serst. einfach in ansehnlicher Quantität, und raf-finirter Zucker, der dem indischen nichts nach-giebt, erzeugt wird.

SeiL der Zeit betreiben zwei einsichtsvolleund tliätige Gutsbesitzer, die Herren von Jer-molaeu und von Malzo w, dieselbe Fabrikation,mit dem Erfolge, der sich von der besonderixBegünstigung des Ministei-s des Innern erwar-ten läfst. Der Erslere hat seine Runkelrüben-Cultur im Saratowschen Gouvernement , erwar früher in Schlesien und lernte die Zucker-bereilung an der Quelle, nach der AdiardschenMethode, die er auch bei sich eingeführt hat;der Andere treibt die Zuckerfabrikalion auf sei-nen Gütern im Orelscheu Gouvernement, nachder Rlankennagelschen Methode.

In den Staaten des Oesterreichischen Kaisersschwanket die Zuckergewinnung und mithin dieIndustrie zwischen dem Ahornbaum und derRunkelrübe. Ungewifs ist es noch, welchesGewächs den Zuckerbedarf des Reichs - liefern

wird