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Ueber den gegenwärtigen Zustand der Runkelrübenzucker-Fabrikation
Entstehung
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reclion zweier Experimental - Schulen beauf-tragt, und die nöthige Summe zur Bildung der-selben wird ihnen aus einem Fond von einerMillion angewiesen wei den , die der Anordnungdes Ministers des Innern , auf das Budjet desgegenwärtigen Jahrs zur Emporbringung derFabrikation des Runkelrüben - Zuckers und des"Waidindigos übergeben ist ; und vom i. Jan.1810 angerechnet , auf den Bericht des Mini-sters des Innern , soll der Zucker aus beidenIndien verbothen tverden. Nur künftige Gene-rationen erndtcn sonst die Früchte des Fleifseseines thätigen Mannes, und der Gelehrte, derdie Saamenkörner ausstreute, siebt höchstensihr Aufkeimen, seilen ihre Biiithe, fast nieihre Frucht.

Früher als in Frankreich fafsie die Runkel-rübenzucker- Fabrikation Wurzeln in'Rufsland.Es findet sich wohl nichts Grofses und Nützli-ches , was irgendwo auf der Erdenkugel ent-stand, wovon man nicht Spröfslinge oder eineNachahmung in diesem unermefslichen , alleExtreme umfassenden Reiche an treffen sollte.

Schon im Jahre 1802 errichtete der Gene-ral Blaukennagel eine Zuckerfabrik im russi-schen Gouvernement Tula, nach einer Metho-de, die uns unbekannt geblieben ist.

Der Kaiser Alexander, der alles will, wasdie Wissenschaften befördert , die IndustrieWeckt und seinem Volke Nutzen bringt, gabdem Minister des Innern , einem Liebhaber derLandwirtschaft und der Industrie, den Befehl

zur