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wird. Die Cultur der Ahornbäume versprichtden Nachkommen , die Cultur der Runkelrübengiebt den Zeitgenossen. Grofse Prämien mun-tern sowohl für die Pflanzung der einen als derandern auf. Es sind 1000 Gulden demjenigenversprochen, der innerhalb zwei Jahren 100Zenluer Runkelrübenzucker verfertigt. DieseAufmunterung blieb nicht ohne Erfolg: schonim vorigen Jahre sind zu grofsen Plantagen dieAnstalten getroffen worden.
Ehe die Kaiser von Oesterreich und Frank-reich auf die Cultur der Zuckerrübe ihre Auf-merksamkeit lichteten , überzeugte sich eindeutscher Fürst im rheinischen Runde, derGrofsherzog von Frankfurt, von der Nützlich-keit derselben , bemiihete sich , sie in seinenStaaten einzurühren , und nach manchen Ver-suchen im Grofsen , die er veranstalten liefs,und die ihren glücklichen Erfolg nicht versag-ten , befahl er , dafs auf seine Kosten eineRunkelrübenzucker - Fabrik , als Fabrikations-Schule angelegt werden sollte.
Er erliefs ferner ein Decret, (Aschaffen-burg den 26. Nov. 1811), ] worinnen er, alsAufmunterung, vom Dato des Decrels an, undzwar auf zwei Jahre , den Fabrikanten aufden aus eigener Zuckerfabrikation erzeugtenZucker - Syrup 5 pCto. des Verkaufspreifses,auf den Farinzucker 7 pCto. des Verkaufsprei-ses , auf den raffmirten Brodzucker 10 pCto.des Verkaufspreifses verspricht. Diese Prä-mien sollen bei dem ausgewiesenen Verkaufesogleich ausbezahlt werden. Der Grofsherzog
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