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Hirtenbrief des hochwürdigsten Herrn Fürstbischofes von Breslau, Melchior Freiherr von Diepenbrock, an den gesammten ehrwürdigen Clerus und alle Gläubigen des Bisthums bei seinem Amts-Antritte erlassen
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schen Bischöfen, das ist, mit der römischen Kirche übereinstimme?"t<lc cxccssn loatris Lat^oi.)

Der h. Optatus Milcvitanu s, Bischof in Numidicn um dieselbeZeit, dessen vielseitige Gelehrsamkeit, Frömmigkeit und gesunde Lehre auchdie Magdeburger Ccnturiatorcn so hoch rühmen, schreibt gegen den Dona-tisten-Bischof Parmenianus:Du kannst nicht leugnen, daß du weißt,wie in der Stadt Rom dem Petrus zuerst der bischöfliche Stuhl ist über-tragen worden, auf welchem er, Petrus, aller Apostel Haupt, gesessen,weshalb er auch Cephas genannt ward; und zwar sollte durch dieseneinen Stuhl die Einheit von Allen bewahrt werden, damit nicht die übri-gen Apostel einzeln für sich das Gleiche in Anspruch nahmen; so daßfortan derjenige ein Schismatiker und Sünder war, der gegen jeneneinzigen Stuhl einen andern errichtete." (üb. S conto, warmen, c. S.)

Der h. Hicronymus, der Fürst unter den Theologen, wie ihn Eras-mus nennt, der Schrecken der Irrgläubigen, und darum häufig mit einemLöwen abgebildet, antwortete seinem Gegner Rusinus, der ihm zugestand,daß er denselben Glauben mit ihm habe:Welchen Glauben meint er?den, welchen die römische Kirche hegt, oder den in des Origenes Schrif-ten? Meint er den römischen, dann sind wir ja katholisch!" (hpoloA. ackv.link».)

Und an den Papst Damasus schreibt er:Ich, der ich keinem Vor-manne außer Christo selber folgen will, ich halte mich zu deiner Gemein-schaft, d. h. zu dem Stuhle Petri. Auf diesem Felsen weiß ich dieKirche erbauet. Wer außerhalb dieses Hauses das Osterlamm ißt, derist ein Profaner. Den Bitalis kenne ich nicht; den Melctius ver-werfe ich; von Paulinus will ich nichts wissen. Wer nicht mit Dirsammelt, der zerstreuet, d. h. wer nicht Christi ist, der ist des Antichrists."(Ich). 14. Dumas.)

Und der große Augustinus, dieser Mann der Flamme und des Lich-tes, wie durchdrungen ist er von derselben Idee der Katholicität, wenn erz.B. sagt:Abgesehen von der wahren Weisheit, die ihr Manichaer inder katholischen Kirche nicht anerkennen wollet, gibt es noch vieles Andere,was mich mit vollestem Rechte in ihrem Schooße festhalt. Es hält michdie Uebereinstimmung der Völker und Nationen; es halt mich die durchWunder begründete, durch Hoffnung genährte, durch Liebe vermehrte,durch Alterthum verstärkte Autorität; es hält mich die vom Stuhle desPetrus, dem der Herr nach Seiner Auferstehung Seine Schafe zu weidenanvertraut, bis auf das gegenwartige Episkopat sich fortsetzende Rei-henfolge der Bischöse; es hält mich endlich der Name katholisch selbst;ein Name, den nicht umsonst unter so vielen irrgläubigen Vereinen jene