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Genealogische Nachrichten über das meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen 1206 bis 1906
Entstehung
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Soldat zu werden in das Kadettenhaus bis 1830, 31. März,ging 3. Mai nach Tharandt auf die Forstakademie, 1832,12. Oktober, nach Leipzig, wo er mit seinen Vettern eine froheZeit verlebte, auf die Universität bis 1837, 7. Februar, dannnach Annaberg, beim Rektor Frotscher das Maturitäts-examen 15. September nachzuholen, bestand, 20. Dezember, inLeipzig das juristische ExamenkA-regie". Hierauf arbeitete erin Zwickau und Dresden, namentlich in Verwaltungssachen.1842 verlobte er sich 17. März und vermählte er sich 15. Sep-tember zu Dresden mit Hedwig Adelheid von Fabrice,Tochter von Friedr. v. F., General und Oberstallmeister, aufRoggendorf i. M. und Charl. v. Weißenbach, Schwester desnachmaligen ersten Grasen v. F. Von da an lebte er rastlosseinen Geschäften in Markersdorf, was er bis 1866 selbst be-wirtschaftete, während er Bhn. alsbald nach des Vaters Tod,1852, 4. Februar, an den Fürsten v. Schönberg-Waldenburgverkaufte und Zschippach an den bisherigen AdministratorPoppe verpachtete, S. 115, 1869 kaufte er mit dem Wunsche,daß es nur der Familie durch Anbieten des Vorkaufs erhaltenbleibe, für seinen ältesten Sohn das Rittergut Weißendorszurück, S. 89, und 1887 erwarb er von seinem Vetter Oskarv. Z., S. 123, Johannisthal, was er demselben Sohne späterzum Geschenk machte. Markersdorf, Nenmühl, Geisendors undAlles, was dazu gekommen war, auch Inventar und Vorräte,verkaufte er 1881 für 365 000 M. an seinen jüngsten Sohn.Er starb als Domprobst zu Meißen (seit 1871, Domherr 1846)und Kammerherr S. K. H. des Großherzogs (seit 1856)zu Markersdorf 1885, 19. Juni. Seine Witwe blieb dortwohnen, hielt sich aber fast noch mehr in Neuensalz unter dertreuesten Obhut ihrer Schwiegertochter auf und starb 1904,12. März, in Dresden.