115
war im August 1799 zum Kammer- und Jagd-Pagen, 18**zum Kammer- und Jagd-Junker ernannt worden, und hatte1800 die väterlichen Güter geerbt, gemeinsam mit seinenBrüdern, durch deren Tod er in den Alleinbesitz kam, Mdf.und Nm, samt der Mühle wurden unter des Oheims Carl v, Z,Vormundschaft für 3000 Tlr, verpachtet. Die Forsten ergabendurchschnittlich 1200 Tlr. F. pachtete 1808 von seiner Cousine,Frl. Carlotte v. Jngersleben, S. 108, Bonau, und bezog es, nach-dem er sich 18. September zu Alt-Döbern mit Caroline Henr.Aug. von Götz vermählt hatte, der 1789, 14. Februar, zuEllefeld geborenen Tochter des Oberforstmeisters und Kammer-junkers Carl Friedr. v. G. auf Litzschen und der Joh. Carol.Wilh. v. Gersdorf. Diese ihre Mutter hatte Caroline v. Z.kaum gekannt; der Vater hatte sich 1795 noch mit EleonoreChane, v. Oppell (gestorben 1852 als Frau v. Hertzberg) vermähltund war 1797 gestorben. Johanni 1812 endete die Pachtungin Bonau und F. ging nach Tharandt usw., von wo aus er nachfluchtartiger Reise mit Gattin, Mutter und schwerkrankem Bruder1813,13. Juni, Mdf. bezog, um 1814, 24. August die Wirtschaftenzu übernehmen. Auch das 1814, 10. März, ererbte FideikommißZschippach bewirtschaftete er selbst und er stellte dort 1816 denVerwalter Poppe an, dessen Nachkommen noch heute im Gutesind. 1829 kaufte F. das Freigut Ober-Geisendorf für 10300Tlr.und 1833, 6. Juni, Belgershayn mit Köhra, S. 33, Lindhardt,Rohrbach usw. für 212416 Tlr. 16 gr. vom Ober-Kammerherrnv. Uechtritz. Durch bisherige Erfolge in seinen Wirtschaftenermutigt und im Hinblick auf seinen Spruch: Bete und arbeite,so wird Dir Gott helfen, faßte er trotz seiner geringen Mitteldiesen großen Entschluß. Es gelang ihm, den Besitz, den erdurch Zukäufe noch vergrößerte, in guten Zustand zu bringen,und er erwarb sich einen Ruf als Landwirt. Er und seine