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33. Fricdcrikc Wllhclminc,
1731, 16. Juli, zu Dresden geboren, war 1739—1747 im Alten-burger Stift, kaufte später vom Stiftsspndikus IN. Joh. Adph.Bucher iu Meißen dessen Gut, wohl das dem Tore des altenSchulhofes St. Afra gegenüber an der Dombrücke gelegene Frei-gut. Sie starb dort 1805, 16. April, und liegt auf dem Kirch-hofe bei der St. Asra-Kirche.
35. Friedrich,
1733, 9. September, zu Dresden geboren, besuchte das Franzis-kaneum in Meißen, studierte zu Leipzig und 1753, 5. April, inJena, ging nach Weimar, Gotha, Braunschweig und 1760, umseine Proberelation zu machen, nach Dresden, wo er Hos- undJustitienrat wurde. 1763 erbte er vom Vater Stauchitz und1773, 29. Mai, von seiner Mutter Bruder, dem Geh. RatCarl Gottlob Bose, dessen Güter Schleiuitz, Petzschwitz, Graupzig,Gödelitz (diese verkaufte er. 1790 seinen jüngeren Brüdern für210000 Tlr.j, Seegeritz (ungesehen an Leutnant von Eckhardt1773 verkaust), Runstädt (den Lehensvettern Bose überlassen),und alles Mobiliar-Vermögen. Nun verlobte er sich 1774,19. Februar, mit Henriette Friederike Juliaue von Könne-ritz, Tochter von Hans Hch. v. 51. auf Bösau und Henr. Wilh.v. Altmannshofen, geb. 1747, 22. März, auf Groitzsch. DieHochzeit war 1774, 30. August, auf Schleiuitz, aber die Eheblieb kinderlos und die Gemahlin starb schon 1783, 3. April,in Schleiuitz; sie liegt in Leuben. Beider Bild ist in Stauchitz.
Friedrich hatte die Boseschen Güter mit schlechtem Ver-hältnis zu den Untertanen übernommen. Um so mehr griffendie Unruhen, welche 1790 namentlich iu Pinnewitz ausbrachen,zu ihm herüber und als Hunderte von Aufrührern mit Sensenusw. nach Überwältigung des Militärs am 22. August inSchleinitz eindrangen, mußte er ihnen alle Forderungen schriftlich