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Johann Casimirs, 1626 Stallmeister zu Koburg, hatte eineKoinpagnie anzuwerben und war verheiratet mit SusanneBarbara von Würtzburgk. 1630 war er Fürstlich SächsischerKoburger Oberster Leutnant, als er mit ihr und Ursula Bar-bara verw, v. Lichtenstein geb. v. Würtzburgk das Gut Klein-tundorf an die v. Wolffersdorff zu Culmitzsch verkaufte. 1631wurde er Obrister und Kriegskommissar unter Herzog Bernhard;und hatte längst und wiederholt auf die schlechte Verfassungder Beste Koburg aufmerksam geinacht, als er 1634, währendsie schon vom Feinde blockiert war, zu ihrem Oberkommandantenernannt wurde. Hinein zu kommen glückte ihm, aber derKommandant verweigerte ihm die Übergabe und der Vize-kommandant war ihm feindlich. Er trotzte diesen Übelständen,bis er einen Befehl erhielt, die Beste zu übergeben. Er alleinim Kriegsrate mißtraute der Echtheit; die Andern liefen ausdem Zimmer: Wenn er könne, möge er die Beste halten. Endlicham 27. März 1635 unterzeichnete er nebst dem Kommandanteneine ehrenvolle Kapitulation und übergab den Platz an denKaiserlichen General Lambop. Der hatte den Befehl gefälscht,brach Ehrenwort und Kapitulation und forderte von den Kom-mandanten je 1000 Taler Lösegeld. In der nachfolgendenUntersuchung rechtfertigte sich Georg Philipp. Vgl. Bennovon Zehmen, Die Beste Coburg, Gotha 1856 und Akten.
Seine obengenannte Gattin war 1633 gestorben und16. September in der Moritzkirche zu K. beigesetzt worden. Erheiratete hiernach Marie Jakobine von Lichtenstein ausStein und Heilgersdorf, Tochter von Marie Elisabeth, geb.v. Buchholz, welche an den Rittmeister Albr. v. Lüchau aufDorndorf wiedervermählt war.
Gg. PH. kaufte die Rosenau 1634 vom Herzog Joh. Ernstfüe 1000 Rtlr., ein Gut in der Stadt Koburg, wo er auch