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Genealogische Nachrichten über das meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen 1206 bis 1906
Entstehung
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5. Sahn, 1658 totgeboren, 10. Februar zu Hainichen beigesetzt.

6. Kind, starb 1659, 15. Januar, nebst der Mutter bei derGeburt.

1. Hans

erhielt 1653, 21. November, auf Hainichen die Nottaufe, starb1689 im Februar zu Leyden, wo er sich: aus Unvorsichtigkeitoder Melancholie erschoß. Er ist Verfasser von:Virg'ilius(Awistiauus, oder der mit der Christlichen Lehre überein-stimmende Gebrauch vieler Verse des Virgilii, so als etwasneues fürgestellet wird von Hannszen von Zehmen auffHänichen",386 Seiten 1688. Er stand nebst seinen Brüdern unter Vor-mundschaft von Tobias v. Z., 7. 8, gestorben 1666, dann vonSigismund v. Z., 7. 15, gestorben 1668, endlich von Hansv. d. Schulenburg auf Belgershain.

1678, 6. Februar, vermählte er sich auf Hainichen mitMartha Catharine geb. von Burckersroda, Tochter seinerTante, .7. 4, und Witwe von Tobias von Zehmen aufMuckern, 7. 14. Sie starb 1690, 13. Juni, und liegt in H.;sie war blind. Kinder: 1^. 1a, bis 17.

2. Catharinc Elisabeth

war 1655, 22. November, aus Hainichen geboren und starb1716, 23. September, wohl ans Dornreichenbach. Ihr Vormundwar Otto Friedrich von Dieskau aus Lauer. Sie war gleich ihremBruder Haus sehr gelehrt, trieb fleißig Griechisch und namentlichLatein und unterhielt Briefwechsel mit gelehrten und berühmtenLeuten. 1675, 14. April, wurde sie zu Hainichen im Hause mitWilhelm Sigismund von Mordeisen getraut (2000 GuldenEhegeld). Er besaß Dornreicheubach und Goselitz und war1727 tot. Sie hatten 14 Kinder, von denen der älteste SohnGottfried Wilhelm, sich 1706 mit Eleonore Sophie vonZehmen a.d. H.Marckersdorf, 1T19, gestorben 1711, verheiratete.