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Führer durch das Städt. Museum für Vor- u. Frühgeschichte im Bayenturm zu Köln : nach d. Bestande vom 15. Okt. 1930
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Rheingermanen der röm. Kaiserzeit, rechtes Rheingebiet.Frühfränkisdie Kultur bis 400 n. Chr.

Grabfunde der H e i d e t e r r a s s e:

Schrank 96:

1. Gräberfeld vom Fliegenberg:

Zwei gesdil. reichausgestattete Gräber aus dem 3. Jahr. n.Chr., in einem die Göttervase, in dem zweiten ein großesschwertartiges Gerät aus Eisen (Kultgerät).

2. Grabfeld im Scheuerbusch <Wahn),

Die Gräber, meist Nadibestattungen in HZ Hügeln, ergabentypische Gefäße des 1. Jahrh. n. Chr. mir Sigillatascherben.In einem Grab ein flacher röm. Teller mit Stempel.

3. Grabfeld bei Hasbach:

Nahe bei dem Wohnplatz der Latenegermanen in Brandauf der Hasbadier Höhe.

In der Grabanlage ließ sich eine gewisse Regelmäßigkeiterkennen. Die germ. Gefäße haben den senkrechten Randund meist einen Fuß (Fußurnen). Gräber mit nur wenigScherben ausgestattet bilden die Mehrzahl. In einem einröm. Bedier mit der Aufschrift:Arno te" (Idi liebe dich),- aufeinem Scherben zwei Runen.

Weitere Grabfe 1 der mit derselben Kultur inder Kölner Gegend.

1. Grabfeld zwischen Niederpleiss und Siegburg=MüIldorf:Frühe Fußurnen, Fibeln, Sigillata.

2. Gegend von Schmerbroich bei Niederpleiss: Sigillatasdialeals Urne, dabei germ. Scherben.

3. Grabfeld im rechtsrheinischen Köln von der IddelsfelderHardt bis nadi Paffrath: Fußurne aus einer germ. Nach»bestattung in HZ Hügel, (Iddelsfelder Hardt),- große Fußurnemit Dreiedcmuster (bei Paffrath).

4. Grabfeld bei Hilden, Bez. Düsseldorf:

Reichverzierte Fußurne mit Fibel und Beigefäße,

Schränke 96 halb, 93 und 94:

5 . Grabfeld am Rosendalsberg bei Opladen.

Am Rosendalsberg bei Opladen wurden vom Museumüber 300 Gräber vom Ende des 1. Jahrh. n. Chr. bis zumEnde des 4. Jahrh. untersucht. Wenn audi sehr viele Gräberin der typisdien Brandschidif nur wenige Scherben enthielten,so ergaben sich doch sehr reiche Funde, die besonders fürdie Gefäßkunde von Bedeutung sind. Eine reichhaltigeSammlung von Fußurnen liegt vor, sowie wohlerhaltene. Sigillataschalen. Auch ein Budcelgefäß, das an die sächsischen

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