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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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wicß nämlich nach, wie Jedes Feuer (Leben als Selbhcit) inder Enge und Strenge als seiner sinstcrn Wurzel zwar ent-steht, aber falls es an seiner Befreiung (Hcrvorgang) ausJener wie immer zurück gehalten wird, als Feucrbrandung grim-mig und verzehrend sich kund gicbt, daß es dagegen so wie es dieSanfte aus der stillen Freiheit (als Ucbernatur) in sich gewinnt,seine verzehrende Begierde ablegt, und diese Sanfte in seiner ver-wandelten Begierde zu Wesen, d. i. zu Wasser und Stof seinesLeibes anzieht. Wobei aber I. Böhm auf den simultanen Ur-sprung des Wassers und des Oels (Tinctur) zuerst aufmerksammachte, indem Jenes als schirmender Leib des Oels den verzehren-den Grimm des Feuers löscht, dieses als ZUwtoxene oder alsLichlbasis sich erweiset. Wie denn kein Feuerlebcn oder Feucrgeisiseines Naturrechts änderst abstirbt, und hiemit ins Lichtleben ein-geht, als durch die Massertause gehend ^).

Oel und Wasser gebären zugleich zum feurigen Licht sich,

Jenes giebt Speise dem Licht, dieses stillt das verzehrende Brennen.

So wirkt als Fluth und als Glut die Thräne des reuigen Sünders,

Löschend den brennenden Haß, entzündend die wärmende Liebe!

Aber es strebt dieser Ehe des Feuers und Lichts der Geist des Ver-derbers

Rastlos entgegen, das Licht in Kälte haltend, das Feuer im Finstern.Es ist nun nicht in Abrede zu stellen, daß der Geist unsrer herr-schenden Philosophie, indem er den guten Affekt und die wahreErkenntniß auseinander halt, mit diesem Geist des Verdcrbers sichverwandt zeigt, und durch Abhalten einer legitimen Verbindungals Kupler einer schlechten dient.

S. 105 Z. 23. Nachsind" ist der Punkt zu streichen.

S. 114. Z. 21. Von der hier bemerklich gemachten, nochallgemein unverstandenen Triplicitat der Seele, Geistes und Leibs,gab I. Böhm zuerst einen bestimmten Begrif, indem er zeigte,daß man hier unterm Wort: Geist das Gcistbild (Ideal zu ver-stehen hat, als unterschieden (nicht geschieden) von der feurigen

*) Die Chemiker würden darum das Ilzulrogene als das entzünd-liche besser das PI>oto>;öne nennen, und das nichtentzündlichedas II^liwZöiw, weil ja das Wasser die Mutter der Salze ist.