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S. "51 letzte Zeile. Mit derselben Assm-aiice und Luttis-meemit welcher diese soi-elisants Philosophen uns versichern, den hei-tern Lebensgenuß im blossen Weltdienst (somit ohne Wcltkreuz,Weltnoth und Verzweiflung) mit Beseitigung des Gottesdienstesgesunden zu hoben, — mit derselben Unwahrheit, sage ich, versi-chern sie uns die allein wissenden gegenüber den unwissenden Rc-ligionsgläubigen zu seyn. — Wobei man sich nur darüber zu wun-dern hat, daß selbst die bessern Verthcidiger des Religiösen Wis-sens ihnen in der Hauptsache einräumen, daß sie wirklich im Be-sitz des wahren Wissens sind, und daß ihnen nur der Glaubemangelt, als ob in irgend einer Wissens- und GlaubcnssphareBeide von einander trennbar waren, als ob der Mensch nicht über-all wissen müßte um zu glauben, und glauben um zu wissen, undals ob dieser Philosophirenden religiöser Unglaube nicht von ihrerUnwissenheit in Religiösen Dingen zeugte. Wenn S. Martinsagt: ue pas almer, «'est In plus pi-anilo prenve ele I'i^noranoeso gilt dasselbe von dem: ne pas oroire.
S. 52. Z. 15. Wäre nämlich der Geist nicht zeitfrei, sokönnte nicht derselbe Geist welcher in der Schrift sich manifestirtesich in mir als Leser derselben manifeststen.
S. 55. Z. 20. Womit doch nur die Klassicität der Schriftbehauptet wird, nicht der Stillstand des Geistes.
S. 50. Z. 23. wird das zweite „zu" gestrichen.
S. 68. lcztc Zeile. Eben so verschieden zeigt sich der Pauli-nische Begriff der Kinder aus sogenannten gemischten Ehen vonJenem modernen welcher sie Bastarden nennt, indem der Apo-stel (1 Corinther 7, 14) sagt: „der ungläubige Mann ist ge-heiligt durch das gläubige Weib u. u. Sonst wären eure Kinderunrein, nun aber sind sie heilig." —
S. 65 Z. 14 nach „andre" l. äussre.
S. 67 Z. 30. Gerade zu unsrer Zeit wo man von keinerAutorität wissen will, übt solche ihre gröste Herrschaft über dieMenschen aus. Wie wenige Leithämmel sieht man z. B. in derPhilosophie und wie viele Schafe!