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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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gemeine Verstellung einer Alimentation des Einen kreaturlichenIndividuums durchs andre hier eine absurde seyn würde, indembei einer solchen als Ilio in partes das zur^Speise gcwordne Indivi-duum zu Grunde geht, wogegen in der Eucharistie der Speisendedie von ihm gespeist werdenden sich einverleibt oder seines Lebensund Leidens thcilhaft macht. I. B. zeigt nun ferner, daß manhierum mit dem Begriff einer Centralen Alimentation aus-langt, welchen Begriff auch Christus aufstellt, wenn Er sagt, daß werdas lebendige Wasser von Ihm empfängt sich hicmit in sich dievon innen heraus strömende Quelle dieses Wassers öffnet, wasalso auch von Ihm als Lebcusbrod gilt. Dieser Begriff einerCentralen Alimentalion führt aber aus Jenen des Speisenden alseines Ccntralwcscns in Bezug auf die alimentirtwcrdendcn welchesCcntralwcsen zugleich kreaturlich, einzeln, und in so fern der ein-zelnen Kreatur gleich, zugleich aber nicht kreaturlich, sondern uni-versell und überall, in dieser Univcrscllhcit aber real und Einzig^nicht abstrakt (gleich der Jdca der modernen Philosophie als Ge-spenst) obschon unkrcaturlich und verborgen ihnen gegenwärtig ist,d. h. wie I. B. sagt: als eine Kreatur die zugleich Gott ist.Diesen beim ersten Anschein paradoxen Begriff (an dessen Para-doxic übrigens die modernen Heiden ungleich mehr Anstoß nehmen,als die alten, der Natur noch naher gestanden habenden Heidengcthan) erläutert I. B. beyspiclswcisc an der Sonne, indem auchdiese zwar als Einzelner Himmelskörper sichtbar ist und doch mitihrer nicht krcaturlich d. h. nicht einzeln geformten Substanz denganzen Himmel erfüllt, und unsichtbar allen ii? diesem befahlenGeschöpfen innen gegenwärtig ist. Wie nun die Sonne als Ein-zelner Himmelskörper sich nicht zcrrcist, indem sie diese Geschöpfeund Gewächse ihres überall seyendcn Sonncnlcibs thcilhaft machtund wie man sagen muß -daß es doch nur ihr Leib ist, den sieJenen hiermit gicbt, so gilt dasselbe bei der Eucharistie. Wobeiich noch bemerke daß dieselbe solidärc Verbindung der Singulari-tät und Universalität sich auch im Begriff der Majestät des Re-genten eines Volks kund gicbt, welcher, obschon nur eine Einzelne