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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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falls man die Einsicht gewonnen hatte, daß zwar das effektive Ge-schehen prädestinirt ist, nicht aber das Wollen und die subjektiveWillensthat der Kreatur. Nur daß man unter solchem prädestinir-tcn Geschehen, nicht das blos zeitliche, sondern das in die Ewig-keit gehende, versteht.

S. 17. Z. 11 nachuns" l. schon.

Z. 34 nachund" l. sie.

S. 18. Z. 9. nach Schenkungen l. diesseits.

S. W. Z. 8. Es ist nur eine höchst billige Fodrung, dieman an die Christen macht, wenn man von ihnen verlangt, daßsie als vernünftige Leute wissen, was sie bei ihrem Cultus thun,und daß sie dieses ihr Wissen auch andern mitzuthcilcn vermögen.Wenn nämlich schon das Hoffen und Glauben selber beim Wissenist, so muß doch der Grund desselben ein Gcwustcs und Gewis-ses scyn, weswegen auch Petrus (1. Petri 3, 15) von denChristen verlangt,daß sie allezeit jedem der Rechenschaft (raison)wegen ihres Glaubens fodcrt zur Verantwortung hierüber sich be-reit zeigen sollen." Jene Theologen der abendländischen Kirchebefolgen darum schlecht die Ermahnung des Apostels, welche z. B.über die Eucharistie als ein wie sie sagen absolut unverständlicheskeinen Bescheid zu geben für nöthig achten, und ihren Unverstandhinter das Dogma verbergen zu können meinen. In der Thathat auch hier, nachdem der Verstand über die Eucharistie der Chri-sten ausgegangen war, und diese anstatt hierüber zu discutiren,sich mit einander rauften und einander tod schlugen, ein Laie(I. Böhm) zuerst die Bahn zu einem richtigen Verstandniß undEinvcrständniß gebrochen, wie ich bei anderer Gelegenheit zeigenwerde, und hier vorläufig nur Folgendes, dem des Forschcns nichtunfähigen Leser mittheilcn will. I. B. geht nämlich von der Ue-berzcugung aus, daß Christus mit den Worten:dieses Brod ist meinLeib, dieser Wein mein Blut" vorerst nicht seinen kreaturlichcnLeib meinte, welcher beim Abcndmal eben so unzcrrisscn blieb, alsnach der Auferstehung als verklärter Leib; daß folglich die zwar