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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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für Identisch nehmen). Die Schrift spricht nämlich vom ewigenLeben in des Baters Schooß und beim Vater scycnd welches auchin der Welt durch die Sendung des Menschcnsohns offenbar ge-worden sey (Johannes 1, 2), wenn schon gewiß ist daß dieKreatur, namentlich der Mensch doch bereits in und zu demselbenLeben primitiv geschaffen war, aber sich in selbem, selbes in sichnicht sirirte, womit also die effektive wesentliche Offenbarung die-ses ewigen Lebens unterblieb, und der Mensch sich von ihm ab-kehrend, und sich gegen selbes cntaussernd, seine blosse kolentia.tempoialis ?ieri acl aotum brachte, wodurch er dem auflüslichcnLeben anhcim siel, und sich in dieselbe Zeitsphäre einschloß in wel-cher bereits die Creation sich befand, in die er doch zur Wicder-aushebung dieses Beschlusses gesendet ward. Mit diesem Abschlußvom unauflöslichen Leben ward aber der Mensch im auflöslichenLeben seycnd, den Einfluß und die Infektion des aufgelösten undauflösenden Lebens oder vielmehr des lebendigen Todes inne, undes war, um den Menschen vom gänzlichen Sturz in leztern zuretten, kein ander Mittel als daß das unauflösliche Leben selberdie Gestalt des auflöslichen annehmend, in dieses eintratt, undhicmit dem Menschen es möglich machte die ihm gereichte Handzu erfassen. Der Christ Heist aber der Erretter weil Er dem Men-schen Jene Schirmung brachte welche ihn gegen die Einwirkungendieser lebensauflöscnden Macht schüzte, d. h. den unzerstörlichcnLeib, wie denn das Wort: Soma die Bedeutung einer Erret-tung, Absondrung und Geborgenscyns mit sich bringt. Weswegendie Apostel Recht hatten diese wesentliche Verbindung des Men-schen als Schlußgcschöpfs mit Gottes Herzleben als zuerst mit derMenschwerdung desselben beginnend, zu begrüßen, und in ihr denAnfang des Eintritts des ewigen Sabbalhs als des ewigen Jn-wohnens des Schöpfers im Geschöpf, in welcher Gott Sein Herzmit der gesammten Creation thcilt.

Ein zweiter in der Philosophie seit lange im Abcndlande sichgeltend und die Religionswissenschaft gänzlich unmöglich gemachthabender Jrrthum, besteht darin daß diese Philosophie von keine

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