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Adjutor entgegen, welcher vorerst gleichfalls als unmittelbar undseiner Vermittlung (durch die Crcatur) verlangend sich darbietet,damit durch Eingang und Conjunction beider <— der Natur undUcbernatur beide ihrer Unmittelbarkeit ersterben, und als indissv-lubel vereint, aus diesem Sterben — nun als Kind Gottes ur-standen*), Dieses allgemeine Gcsez der Geburt des Lebens, „daß
*) Sagt man daß hiemit eine wechselseitige Verwandlung (Trans-substantiation) vorgeht, der Natur und Uebernatur, so versteht manhierunter den solidairen Verband des Niedriger» und Höhern welcher so-wohl die Coufundirung beider ausschliest, als die Tilgung der niedriger»Natur. Nun hat aber I. Böhm gezeigt, daß eine solche Ver-bin d u n g n i ch t a n d e r s m ö g l i ch ist, als durch innre Sch ei -dung und Unterscheidung der niedrigen Natur — in Krone,Stamm und Wurzel, so daß lezte nicht selber erhoben wird, sondernheraus und herabgefallen bleibt. Was schon der Saz: «Uvi-Is m Im-per» ausspricht, so wie daß die hiemit in sich getheilte und unterschiedneNatur sich nicht in sich, sondern nur in der höhern Natur als Einheitbegreift und erhält, ausserdem aber in sich selber zerfällt. — Als eineWirkung des viviUs ei iu>i»->'-> muß man auch die GeschlechtspotenzSpaltung in der zeitlich-thierischen oder irdischen Kreatur erkennen, inund zu welcher der Mensch primitiv nicht geschaffen ward, obschon erdurch eigne Schuld ihr heimfiel. Wenn nämlich der Apostel sagt: daßwir in Christo weder Mann noch Weib mehr sind, und wenn wir inChristo unser verlornes Gottesbild wieder erlangen, so leidet es wohlkeinen Zweifel daß der Mensch als Kreatur ursprünglich ins Gottesbildund zu ihm geschaffen und gestellt, nicht als Mannes- nnd WeibeSbildursprünglich konnte geschaffen seyn, so daß also die noch schier allgemeinherrschende Meinung daß der Mensch ursprünglich als Mannes- undWeiöthier geschaffen ward, Schristwidrig ist. Indessen würde die Be-hauptung daß der Mensch als Androgyne geschaffen worden sey, dochebenso irrig seyn als Jene daß selber als Mann- und Weibthier primi-tiv geschaffen worden sey, und man muß erkennen, daß so wie der ErsteMensch (wie Augustin sagt) mit dem i>osse moi-i geschaffen ward, die-ses auch mit dem mas «i loowina llsi'i der Fall war, welches nmu-smit Jenem falschen Gelüsten Adams und seines hierauf Nächtlichgewor-denseyns, ->s -icnim gieng. — Noch muß ich bemerken daß mehrere Aste-ten, besonders weiblichen Geschlechts diese Restitution des Gottesbildcsdurch Christus (als himmlischer Braut und Bräutigams) nur schlecht,Nämlich durch eine eheliche Verbindung des Männleins und Weibleinsmit Christus und nicht in der Innern Verläugnung und Tödtung derMannes- und Weibesbegierde suchten. Wozu aber der Mann dem