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Schöpfer die Natürliche unmittelbare Selbhcit lJchhcit) hervar-ricf, dieser Creatur sofort als Bat er aus Seinem Herzen den
Bestimmtheit frei sehn, und indem ihm in seiner Bewegung undseinem Sich zusammennehmen zum Offenbarseyn eine unmittelbare Be-stimmtheit und Erfülltheit als vorerst ein andres entsteht, so geräth esals unmittelbar frei mit dieser unmittelbaren Bestimmtheit in Wider-spruch, und diese Crisis des Seyns wird nur damit gelöset, daß beide,die Freiheit und Bestimmtheit ihre Unmittelbarkeit gegen und ineinanderaufheben (nämlich in einander geführt werdend) und eben so die unmittelbareBestimmtheit durch die Freiheit zur vermittelten wird, als die unmittel-bare Freiheit eben durch diesen Akt des Aufhebens jener Unmittelbarkeitsich selber zur aktuellen Freiheit vermittelt und potenzirt. Denn derGesezgeber (hier die Uebernatur) wird eben nur durch das Geben desGesezes (durch die Bestimmung der Natur) wahrhaft frei und zugleichin sich bestimmt, welche Selbstbestimmung, die nie ohne der Bestimmungeines in sich oder ausser sich unterschiednen ist — wie denn alles bildende,erfüllende sich selber bildet und erfüllt — von den Philosophen gewöhn-lich schlecht begriffen wird, indem sie die Selbstbestimmung nach Spinozafür eine Selbstbeschränkung, somit für ein Unfrei werden nehmen. Ichhabe ferner gezeigt daß weder Hegel noch Schölling dieses Offenba-rungsgesez welches man auch Jenes der Identität der Kontinui-tät und Discretheit des Seyns nennen könnte, bestimmt aner-kannten, weil sie sonst ihre im Grunde dasselbe sagende Trilogieen (desSeyns, Nichtseyns und Daseyns, so wie des Seynkönnens, des Seynsund des Seyns des Seynkönnens) als aus Jenem Gesez nur folgendausgesprochen hätten. — Obiger Saz, daß jedes als erfüllend, bestim-mend und formirend sich äussernde eben hiemit sich innerlick selbererfüllt, bestimmt und formirt, ist übrigens wichtig I) für die Lehre derSolidarität der Uebernatur mit Natur, so wie des Geistes mit seinemWesen und folglich Leib, so wie man aus diesem Saz auch Einsicht inden Dienst einer blos zeitlichen Leiblichkeit gewinnt, durch dessen Formi-rung der innre geistige Leib seine bleibende Formation erhält, in wel-chem Sinn Paulus den irdischen Leib hiemit die gesammte dermaligeäussre Schöpfung, und nicht blos den irdischen Leib des Menschen, eineBauhütte oder Baugerüste eines himmlischen ewigen Leibs nennt. Die-ser Saz spricht aber 2) das Gesez der Liebe selber aus, welche nur alsden Geliebten erfüllend sich selber erfüllt, so wie nur der erleuchtendesich selber mit Licht erfüllt, oder wie ich nur das Wort habe das ickgebe, den Odem empfange den ich lasse. Oms ei -laiüwr -rai-is oder:
Liebe steht mit vollem Herzen,
Bittend daß man ihr soll nehmen;
Denn den Fluß des Gebens hemmen,
Das allein nur macht ihr Schmerzen.