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wirklich auch geltend zu machen, sc» ist es dach nüzli'ch an dieheiligsten Regeln der gerechtesten Strenge gegen die Feinde desGlaubens zu erinnern." —
bl. Der hier aufgestellte Saz: daß der Mensch (die freieintelligente Kreatur) seine wahrhaste Selbheit die er als OrganGottes (seines Princips) hat, nur damit gewinnt, daß er die ihmunmittelbar angeschaffnc natürliche Selbheit (welche darum nochnicht zur Selbstsucht entzündet und böse ist, wie denn auchPaulus sagt daß die Kreatur an sich das Göttliche oder Gutenicht vermag) an Eine ihm von Gott gesendete Gabe (Kralia,Charis, ^.iiZ'olus) als Adjutor aufgicbt, welcher seiner scits seineSelbheit suspendircnd und also sclblos sich ihm dargiebt und cin-giebt, lediglich um den Menschen von seiner unmittelbaren blosnatürlichen *) somit unvollendeten, nicht integren und unbcwähr-tcn oder noch unwahren Selbheit zu befreien und zu erlösen, undihm zur wahrhaften Selbheit behilflich zu seyn, d. h. zumOrgan und Bild Gottesseyn, zu welchem nicht als welches derMensch (wie die Schrift sagt) geschaffen ward. Da nämlich dieseunmittelbare Selbheit als solche aufgehoben werden soll, aberdiese Aufhebung der Unmittelbarkeit der Natur (scy diese in Selb-heit oder Sclblosigkeit sich äussernd) nicht anders möglich ist alsdurch den Bei- und Eintritt einer dieser Unmittelbarkeit sich zurUnmittelbarkeit herablassenden der natürlichen Unmittelbarkeit sichgleich sezcnden Ucbernatur^) — so sendete Gott, welcher als
*) Der Begriff des Natürlichen für sich ist jener des unvollendeten,weswegen ältere Theologen sagten: iVainr» lnsigentia gratis?.
**) Dieses Gesez dessen Berständniß für die Religionslehre unent-behrlich ist, habe ich bereits anderswo in seiner allgemeinen Bedentung,als das Gesez aller Offenbarung ausgesprochen. Ein nicht in sich offen-bares somit Nichtbcstimmtes und Nichterfülltes, welches in diesem ab-strakt gefasten Moment seines Seyns, unmittelbar frei (oder frei in po-ton,!») ist, will in seiner Freiheit bestimmt und in seiner