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voritato Hoinanae IZeclesiae. Ilnmirnigno ?aiitisicis bei Nocca-bcrti Lit>I. Nax. Vom. XIX. p. 2<>4) worin er, empört daß Luthervon ihm als einem Mitrichter an den Papst und sogar an einConcilium zu appelliren gewagt habe, demselben vor allem zu be-weisen sucht, daß es keinen Nichter über den Papst geben könne,daß dieser der infallible Entschcidcr aller Streitfragen, aller Zweifelsey, und worin er denn weiter auseinander sezt, die päpstliche Herr-schaft sey die einzige wahre Monarchie, die fünfte Monarchie dieim Daniel vorkomme, der Papst sey der Fürst aller Geistlichen, derVater aller weltlichen Fürsten, das Haupt der ganzen Welt, ja ersey, dem Wesen nach die ganze Welt (gleich einer SpinozistischcnSubstanz I. o. IV.). Früher hatte er nur gesagt, die gesammteKirche sey in dem Papst, jezt beweist er, er selber sey die ganzeWelt. Dann auch anderwärts (Do Vapa. et echis Votostato) tragter kein Bedenken alle fürstliche Gewalt für eine Subdelegation derpäpstlichen zu erklären: der Papst sagt er, sey erhaben über denKaiser, mehr als das Gold über das Blei: ein Papst könne denKaiser einsezcn und absezen: (potest eli^ere Imperatoren: per seipsma ii»»ie«liate) Churfürsien einsezen und absezen: positive Rechtegeben und vernichten: der Kaiser, ruft er aus, mit allen Gcsczen,mit allen christlichen Völkern würde gegen den Willen des Papstesnicht das mindeste statuiren können. — Die Beweise die er fürseine-Meinung vorbringt, sind nun freilich höchst seltsam; auchlag an ihrer Durchführung nicht so viel: schon genug daß sie voneinem so hochgestellten Mann vom päpstlichen Pallast auS geäussertwurde; unverzüglich kam deutsche Dicnstbcflisscnheit den römischenAnmaassungen mit etwas besserer Begründung entgegen. ImFebruar 1520 brachte auch Eck eine Schrift über den Primat zuStande, in der er Luthers Behauptung „daß derselbe nicht vomGöttlichen Recht sey" stattlich und klar zu widerlegen und dabeiviele andre seltne und lesenswürdige Dinge vorzutragen verspricht,welche er mit grosser Mühe zusammen gebracht, zun: Thcil ausHandschriften, die er mit äußerster Wachsamkeit verglichen habe:„Merk auf Leser, sagt er, und du sollst sehen daß ich mein Wort