III
(als Dcsccnsus) bedingenden Base (als Weihe, Segnung oderConsccrativn), in welcher Hinsicht die gleichen Sinn und gleichenLaut habenden Worte: Im.iAo, Nahnes, bluxiu bedeutend sind.—Mit der hier aufgestellten Behauptung des solidaircn Verbandsder Ucbernatur und der Natur oder des übernatürlichen Lebensmit dem natürlichen, wird indessen nur der Begriff der Physio-logen von der Untrennbarkeit des zeitlichen Lebens und Leidens*)auf das ewige Leben und Leiben ausgedehnt, welche Uebcrzcugungvon der Nvthwcndigkcit eines ewigen Leidens besonders Paulusim Brief an die Römer urgirt. Er sagt nämlich daß, falls auchder Willcngcist des Menschen bereits nach seiner guten Eigenschaftafficirt oder erregt ist, dieser Wille als Affekt es darum noch nichtzum Effekt bringt (blosse veUvitas bleibt) als lange der ihm ent-sprechende Leib (die Physis als Macht und Werkzeug des ThunsVollbringens und Handelns **) micht frei, sondern von einem andern
*) Den bis dahin unerkannten Grund vom solidairen Verband desinnern Lebens und äussern Leibens habe ich bereits oben nachgewiesen,indem ich zeigte, daß ein wie sie sagen, indifferentes, unbestimmtes undunerfülltes somit nichtformirtes, nicht anders sich zu bestimmen undzu erfüllen vermag, als daß es ein von sich unterschiednes, andres (wennauch nur immanent) sezt, und dieses erfüllt und bestimmt, so daß jedeäussre Formation auf eine Innre, diese auf Jene weiset.
*) Der Geist der keine Hände hat, oder dem sie gebunden sind, kannauch nicht handeln (sich manifestiren). Der handlose Geist ist aberder Leib- und Naturlose — die Natur für sich und abstrakt gesast, ist
nur Macht, welche als unbestimmt weil ungeregelt in sich nur streitigund verzehrend ist, es zu Nichts bestehendem, und der Idee erman-gelnd es nur zur Phantasie bringt. Es muß aber sagt I. B.die Natur aus des Baters Eigenschaft immer das Erste seyn, soll eineKreatur werden, Cain vor Abel, Jsmael vor Jsaac, Esau vorJacob, Adam vor Christus; der natürliche Mensch, sagt Paulusvor dem göttlich-geistigen. — Das in der Natur unmittelbar entstand»?Leben muß sein Erstgeburtsrecht, als Esau dem Jacob, der Stärkereund grössere Wilde dem Kleinern und Schwächern Milden frei auf-geben, damit selber in und durch den nach ihm kommenden, und dochvor ihm seyenden (wie Johannes der Täufer sagt) sein vermittel-tes Leben und Selbheit erhält. Ueber welches nach einem andern kom-men und doch vor diesem Seyn, den Physiologen in Jeder Evolutionoder Geschichte des Lebens, ein Licht aufgehen kann und sollte.