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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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daß diese zwei Stadien der Lcbcnsgeburt Jeder Krea-tur der Geburt des Gott-Sohns durch die Aufhebungund doch Erhebung der Erstgeburt der Natur entspre-chen sonnt durch eine Erhebung, Urstandt und Erlösung der Na-tur, welche nur durch Aufgabe ihres Sichsclbstcrhcbungsstrcbcns er-hoben wird (wer sich selbst erniedrigt, wird erhoben werden).Ucbrigcns unterscheidet die Schrift sehr bestimmt diese zweiStadien des Gcschaffcnscyns und Geborenseyns der Kreatur (lez-trcs Wort nämlich im engem Sinne genommen, da Bara auchSchaffen Heist) indem z. B. Jesus den Juden sagt daß sie nichtKinder Gottes, sondcn des Teufels sind, obschon sie wie lcztcr sel-ber Geschöpfe Gottes sind. Denn Jede, nicht willenlose Kreaturmuß sofort aus ihrem blossen Gcschaffcnscyn in ihr Gcborcnscynübergehen, und jeder Bater einen Sohn sich eingeboren, selben insich, nicht von sich gebarend.

0) Vergleicht man mit allen altern Theologen (z. B. mitThomas Aquin) die Taufe mit der Generation (voZtinoliormins Inxeiieratio altorins) und die Eucharistie mit der Alimenta-tion (gemäß Aristoteles Saz: IZx üs mrtriiimr soonsermiimrjex gaibus Aener-mmr) so langt man schon mit der Zweizahl derSacramcnte nicht mehr aus, wenn man nämlich, wie man dochmuß, auch die Consirmation im physiologischen Sinn nimmt, welcheals Jncorporation des Aliments und als Operation des Geistes,der Alimentation eben so folgt als diese der Generation«. Es wirdaber gewöhnlich nicht bemerkt, daß der Begriff der Alimentation(des Essens und Trinkens^) auch in der Schrift als ein wechsel-seitiger Akt oder als eine wechselseitige Inlussnscepllon gcfast wird,daß also bcyde (der Alimentirende und der Alimcntirte) von cinan-

*) Festes und Flüssiges, jenes als Discretheit dieses als Confundirtesgcfast sind beides nur Abstracta des lebendigen Leibes der nur in ihrerUnion, als weder abstrakt fest noch flüssig besteht. Nur ist überhauptder Leib als Selbstisches, das Aliment als SelbloseS zu begreifen, so daßalso das Geben des Leibes als Speise ein Entselbstigen Jenes ist.