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am Patriarchen in Konstantinopcl tadelte und verfluchte, zudem dcclarirte sich bereits sein Nachfolger Bvnifaz III., welchervon Phvkas (dem Mörder seines Herrn, des Kaisers Mauri-tius) als allgemeiner Bischof und Staathalter Christi promul-qirt, hicmit aber auch die Entzweiung der griechischen undrömischen Kirche angebahnt ward. — Man glaube übrigensnicht daß die Schriften der altern Kirchenlehrer völlig unver-fälscht bis zu uns gekommen sind. Sm z. B. gestehen dieHerausgeber der Werke Augustins (Venedig 1584) selber aufdem Titel die Zerstümmlung derselben an, mit den Worten:
I» gna oiwavillms reinovori ea <> III INN glino liileliiiiii Iiiciilos
lureretivir pravilale posseul iukicoro — und der EngcllandcrThomas Jamcsius spricht in seinen Vinelieüs krexari-rnis1625. konev. von einer Unzahl Verfälschungen der SchriftenGregor M. welche in der Vaticanischen Edition Augustins von1580 enthalten sind.
Durch die vorliegende Zusammenstellung der Schrifttcxtc so-wohl als durch Jene mehrerer bedeutender Kirchenlehrer crgiebtsich wenigst so viel, daß die abendlandische Kirche den Beweist ihrerSuprematie über die morgcnlandischc bis jezt noch schuldig geblie-ben ist, und daß also ihre Behauptung auf sich beruht, daß, umdas Heil der Seelen zu gewinnen und zu erhalten, die erste Con-«liüo sine gna. non, die scp „daß alle Kirchen und alle Glaubige(vorerst also die Griechisch-russische Kirche) mit der Römischen Kirche
derschaft oder Corporation von einem Regenten oder Monarchen völligverkennt, und somit der Behauptung der Mittelpunktstheoristen „daßdie Kirche nicht bestehen könnte ohne einer sichtbaren obersten Regierungs-gewalt (einenblasser» Li^romo), wenigst auf halbem Wege wieder begegnet.