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zu entscheiden und damit prascribircn zu wollen, nur durch Grundeüberzeugen, durch Beweise siegen soll! Illpist. 71. all giiint.
Wenn ein Kanrrl in welchem bis dahin hausig Wasser floß,austrocknet, geht man nicht bis zur Quelle, um die Ursache desWassermangels zu erfahren? — So müssen es auch die Priestermachen. Wenn die Anerkcnntniß der Wahrheit zwcife Haft zu wer-den scheint, so erfordert es ihre Pflicht zur wahren Quelle, zurevangelischen und apostolischen Tradition zurück zu kehren! — Wasfür eine Tradition ist aber dieses? Ist sie vielleicht ungeschrieben?sfrcylich ungeschrieben, sagen die Romanisten und Mittelpunkts-lehrcr) oder ist sie im Evangelium und in den Schriften der Apostelbereits aufgezeichnet? Allerdings das leztre, denn Christus Selbstermahnt uns in der Schrift zu forschen, die von Ihm zeuget.Lpistola ad koinpej.H
Daher darf auch kein Bischof in der Welt sich zum Bischofder Bischöfe (Urimas) auswerfen (daß ein solcher von Christus be-reits gleich im Anfang eingesczt war und ist, davon wüste Cypriannichts) oder durch Drohungen und Strafen (llza-aimioo lorrore)seinen Amtsgcnossen einen Glaubens- und Handlungszwang auf-legen. Denn jeder Bischof hat seine völlige Freiheit, er kann nacheigner Ucberzcugung seine geistige Macht brauchen, und wenn erdieses thüt eben so wenig von einem andern geurtheilt werden, alser selbst andre bcurthcilen darf. In xrolox. Lons. tlarllia^. dedaplir. baoret.**)
Lasset uns insgcsammt das Urthcil unsers Herrn und Ober-haupts Jesu Christi erwarten; der uns als Bischöfe Seiner Kirche
*) lieber die Heiligen Schriften.
0 Ii e IN n i t. Examen. 6 0 neiI. 1' r i ll 6 n t. j,. Z97 führt hier-über gleichfalls Cyprians Worte an: Iloe mi^ne er.int cneleri
ynocl ?etrn8 Luit, ji.-u'i ziraeäili et Iionoiis et ^otestalis. — Lpi-
sevpatuL nnv8 est, eulnL in 80litlinu jiai'L tenetur. Lt (NnistnL ex neizuoviunibn8 clixit: On0tie8cun<jns reiuiLeiitiZ ete. etc.